Die Lernenden der Klassen ZFA23a, ZFA24a und ZFA25a des BWZ Rapperswil-Jona haben ihren Ausbildungsstand in den Überbetrieblichen Kursen in Zürich unter Beweis gestellt.
Erfreulicherweise wurden drei Lernende mit einer Auszeichnung prämiert.
Wir gratulieren:
ÜK4: Martina Eisenring, ZFA23a, Wickli + Partner AG, Nesslau
ÜK-K2: Samuela Leshi, ZFA24a, Markus Schatt GmbH, Kaltbrunn
ÜK-K1: Cindy Rodrigouez Paulos, ZFA25a, ASA AG, Rapperswil
Die Leistung von Martina Eisenring ist besonders herauszuheben, da sie in zwei absolvierten ÜK’s ihrer Ausbildung immer eine Auszeichnung erreicht hat. Dies gelingt nur selten Lernenden, da von den jeweils 180 bis 200 Teilnehmenden nur 5 % eine Auszeichnung erhalten.



«Es ist toll zu sehen, wie stolz alle auf ihre Arbeiten sind. Die Lernenden haben in diesen praxisorientierten Projekten sehr viel gelernt», sagt Fachlehrerin und Projektleiterin Susanne Faisst. Sie steht an einem Mittwochmorgen im Mai in einem Schulungsraum der FH OST. Hier haben 23 KV-Lernende aus dem 2. Lehrjahr des BWZ Rappi Stände aufgebaut und zeigen den zahlreich erschienenen Eltern, Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern sowie Lehrpersonen jene Projekte, die sie während des Schuljahres im Wahlpflichtbereich 2 (WPB2) erarbeitet haben. Die Gäste gehen von Stand zu Stand, hören zu, fragen nach und kommen mit den Lernenden ins Gespräch. Es gibt viel zu entdecken: Die angehenden Kaufleute präsentieren Arbeiten zu ganz unterschiedlichen Themen. Einige Projekte beschäftigen sich mit Abläufen im Betrieb, andere mit Kommunikation, Kundengesprächen, Fremdsprachen oder der Einführung neuer Lernender, um nur einige Beispiele zu nennen.
Aus der Praxis, für die Praxis
Darunter etwa David N.: Er hat für seinen Lehrbetrieb eine Anleitung erstellt, mit der neue Lernende schneller eingearbeitet werden können. Die Idee dazu hatte er aus eigener Erfahrung: «Gerade am Anfang der Lehre kommt sehr viel auf einen zu und man traut sich vielleicht nicht immer, zu fragen. Das habe ich teilweise selbst erlebt. Mit meiner Orientierungshilfe möchte ich das vereinfachen.» Schon ab August 2026 wird sich zeigen, wie seine Anleitung im Alltag funktioniert. Dann setzt sein Betrieb das Projekt mit neuen Lernenden um.
Eine Checkliste für bessere Kundengespräche
Luca St. wiederum hat eine Checkliste für Kundengespräche entworfen, die sein Betrieb bereits verwendet. Er sagt: «Ich merkte im Verlauf meiner Ausbildung, dass ein gutes Kundengespräch nicht einfach zufällig entsteht. Man muss sich vorbereiten, aufmerksam zuhören und am Schluss klar festhalten, was vereinbart wird. Die Checkliste hilft mir, sicherer aufzutreten. Dass sie jetzt im Betrieb genutzt wird, macht mich stolz.»
Drei Wochen Lugano und mehr Mut zur Sprache
Ein ganz anderes Projektthema hat Moreno L. umgesetzt. Er hat sich mit dem Lernen von Fremdsprachen beschäftigt und dazu drei Wochen lang in einer Filiale seines Lehrbetriebes in Lugano gearbeitet. Lachend erinnert er sich: «Zwar konnte ich vorher zwei, drei Brocken Italienisch und verstand die Sprache teilweise, aber jeden Tag nur auf Italienisch zu kommunizieren, war nicht ohne.» Deshalb sucht er bewusst Gespräche mit anderen Mitarbeitenden und erweitert seinen Wortschatz mit Apps. Mit seinem Lernerfolg ist er sehr zufrieden und nimmt sich für die Zukunft vor, im Betrieb vermehrt Italienisch zu sprechen.
Ziel erreicht
Genau das sei das Ziel gewesen, betont Susanne Faisst: «Die Lernenden sammeln Erfahrungen, die über den Unterricht hinausgehen. Sie setzen sich mit echten Situationen aus ihrem Berufsalltag auseinander, entwickeln eigene Lösungen und reflektieren, was sie dabei lernen.» Der Wahlpflichtbereich 2 knüpft damit direkt an zwei zentrale Anliegen der kaufmännischen Ausbildung an: Die Lernenden erweitern ihr kaufmännisches Können und werden darin unterstützt, ihre Talente im kaufmännischen Bereich weiterzuentwickeln.
Was praxisnaher Unterricht bewirkt
Die Ausstellung macht deutlich, was praxisnaher Unterricht bewirken kann. Die Lernenden präsentieren nicht nur fertige Arbeiten. Sie zeigen auch, was sie beobachten, ausprobieren, verbessern und lernen. So wird der Wahlpflichtbereich 2 zu einer Ausstellung voller Einblicke: 23 Projekte, 23 Themen und viele junge Menschen, die sichtbar stolz auf ihre Arbeit sind.
Über Projekt Neptun haben unsere Lernenden die Möglichkeit, im Zeitraum vom 8. Juni bis 6. Juli 2026 hochwertige Notebooks zu attraktiven Sonderkonditionen zu erwerben.
Der genaue Bestellablauf sowie weitere Informationen sind im PDF beschrieben:
Bestellanleitung Projekt Neptun BYOD BWZ Berufs- und Weiterbildungszentrum Rapperswil-Jona
Die Ergebnisabfrage für Resultate des Qualifikationsverfahrens (QV) ist online möglich. Lernende können ihr Prüfungsergebnis über www.qv-sg.ch abrufen. Sie benötigen dazu Ihre AHV-Nummer.
Die Abfrage steht voraussichtlich ab Montag, 22. Juni 2026, 08.00 Uhr für alle Berufe zur Verfügung (sobald die Noten vorliegen und verarbeitet sind).
Alle Informationen zur Ergebnisabfrage finden Sie auch auf dieser Webseite.
Wichtig: Lernende, die das Qualifikationsverfahren im Kanton St.Gallen absolvieren, deren Lehrbetrieb jedoch ausserhalb des Kantons St.Gallen liegt, können ihre Ergebnisse nicht über diese Webseite abrufen. Diese Lernenden werden von der zuständigen Stelle ihres Lehrvertragskantons benachrichtigt.
Detaillierte Informationen finden Sie hier: QV-Ergebnisabfrage online 2026
In den KW23 und KW24 findet das QV aller Abschlussklassen statt.
Aus diesem Grund haben die BMTL/ BMWL – Klassen, die KLF und DHF 24er- und 25er- Jahrgangsklassen sowie die DHA25a in diesen Wochen keinen Berufsschulunterricht. Alle Lehrpersonen sind in dieser Zeit vollauf in das QV eingebunden. Der Unterricht der GIB-Klassen findet wie gewohnt statt.
Die Lernenden stehen somit den Betrieben zur Verfügung.
Die besten Nachwuchstalente im Detailhandel messen sich auch 2026 wieder!
Die Berufsmeisterschaften im Detailhandel bieten Lernenden die Möglichkeit, ihr Können im Verkauf unter realistischen Bedingungen zu zeigen und sich mit anderen Talenten zu messen.
Im Zentrum steht ein praxisnahes Verkaufsgespräch: Die Teilnehmenden präsentieren Produkte, beraten Kundinnen und Kunden und überzeugen durch Fachwissen, Auftreten und Kommunikationsfähigkeit.
Die Meisterschaften sind mehrstufig aufgebaut und führen von der internen Ausscheidung bis hin zu nationalen und internationalen Wettbewerben.
Der Weg zur Spitze beginnt mit der intern Ausscheidung, die am 1. April 2026 im BWZ Rappi stattfindet.
Berufsbildner sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!
Die Gewinner aus der internen Ausscheidung nehmen am 24. Juni 2026 an der regionale Meisterschaft Ost in Arbon teil und können sich weiter qualifizieren.
Weitere wichtige Etappen auf dem Weg zum Titel:
4. September 2026, Schulische Berufsmeisterschaft der Deutschschweiz
4. November 2026, Internationaler Wettbewerb „Junior Sales Champion“ in Salzburg
Datum vormerken und unsere Lernenden auf ihrem Weg zur Spitze begleiten!
Als Kind erlitt Ueli Rotach einen Hirnschlag. Ärzte zweifelten damals daran, ob er überhaupt überleben würde. Nun ist der 23-Jährige ehemalige BWZ-Lernende aus dem Toggenburg an den Paralympics gestartet. Im März 2026 ist er seine ersten paralympischen Skirennen gefahren und hat zwei Ergebnisse in den Top 30 erzielt: Sowohl im Riesenslalom als auch im Super-G erreichte er Platz 26.
Am BWZ hat er im August 2024 erfolgreich seine Lehre als Polymechaniker abgeschlossen und beantwortet darum nach der aufregenden Zeit in Cortina (IT) exklusiv Fragen zu seinem Erfolg.
Wie hat es sich angefühlt, erstmals bei den Paralympics am Start zu sein?
Es war eine Mischung aus Nervosität und Begeisterung. Am Start des Rennens wusste ich nicht genau, was mich erwartet, da die Piste anspruchsvoll war. Doch das Erlebnis im olympischen Dorf, die riesige Aufmerksamkeit von Zuschauern und Medien, war überwältigend. Das Spektakel konnte ich wirklich geniessen und es hat mir gezeigt, dass all die Anstrengung zu diesem Moment geführt hat. Ich nehme die Erfahrungen und Emotienen daraus, um zu lernen und profitieren
Was ist die grösste Herausforderung, Spitzensport und Ausbildung unter einen Hut zu bringen?
Beruf und Spitzensport zu verbinden, ist ein Balanceakt. Man muss Prioritäten je nach Saison klar kommunizieren. Im Winter liegt der Fokus auf dem Sport, im Sommer mehr auf der Ausbildung. Wichtig ist, dass man sich nicht übernimmt, um nicht irgendwann auszubrennen. Diese Balance ist der Schlüssel, um beide Welten gut zu vereinen.
Wie hat Sie das BWZ auf Ihrem Weg unterstützt und wo gäbe es noch Potenzial?
Das BWZ hat mich enorm unterstützt. Ich durfte meine Sportlektionen für mein eigenes Training nutzen, was mir Freiräume gegeben hat. Dazu kam die Flexibilität, mal früher zu gehen oder Absenzen zu regeln. Ich hatte nie das Gefühl, Steine in den Weg gelegt zu bekommen. Wenn ich mir etwas wünschen würde, dann vielleicht noch mehr Rücksicht in Ausnahmesituationen, etwa bei Prüfungen – und dass der Zugang zu Lernmaterial digital noch etwas einfacher wäre. Aber insgesamt war die Unterstützung wirklich grossartig.
Welche Tipps haben Sie für Lernende, die ebenfalls Sport und Ausbildung kombinieren möchten?
Mein Tipp an Lernende: Kommunikation ist alles. Legt von Beginn an offen, wann ihr weg seid, plant sauber, damit niemand überrascht wird. Nutzt die Chance, beides zu machen, aber seid euch bewusst: Das ist ein Privileg, das volle Einsatzbereitschaft in beiden Bereichen verdient.
Wie sehen Ihre nächsten Schritte aus, sowohl im Sport und im Beruf?
In Zukunft konzentriere ich mich weiter auf den Spitzensport. Ich werde wohl mein Arbeitspensum etwas reduzieren, aber ich bleibe berufstätig. Wie es langfristig aussieht, lasse ich offen, aber der Weg ist klar: Ich bleibe mit beiden Beinen in der Realität – auf der Piste und im Berufsleben.
Ueli Rotach zeigt eindrücklich, was mit Durchhaltewillen und Leidenschaft möglich ist. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf und neben der Piste!
Was für ein Krimi in Cortina! Das Schweizer Team im Viererbob mit Michael Vogt, Andreas Haas, Amadou Ndiaye und unserem ehemaligem Lernenden Mario Aeberhard holt sich sensationell die Bronzemedaille – die erste Olympia-Medaille im Viererbob seit 20 Jahren!
Wir sind besonders stolz auf Mario Aeberhard, der am BWZ Rappi die Informatikmittelschule Technik (IMS-T) besucht und in diesem Sommer erfolgreich abgeschlossen hat. Als Schule wissen wir, was es bedeutet, Spitzensport und Ausbildung unter einen Hut zu bringen. Training, Wettkämpfe, Prüfungen, Leistungsdruck sind oft eine enorme Doppelbelastung. Umso beeindruckender ist es, wenn Lernende wie Mario Aeberhard diesen Weg mit so viel Disziplin, Durchhaltewillen und Leidenschaft gehen und am Ende mit einer Olympia-Medaille belohnt werden.
Wir gratulieren ihm und dem ganzen Team herzlich!
Von links nach rechts: Michael Vogt, Andreas Haas, Amadou Ndiaye und Mario Aeberhard bei der Siegerehrung in Cortina (Bild: Daniel dal Zennaro)
«Unfälle passieren nicht einfach. Sie sind fast immer das Resultat von Entscheidungen», sagt Michel Ebnöter, Referent von Roadcross, gleich zu Beginn des Präsentationsworkshops zur Verkehrssicherheit, den eine Kunststofftechnologen-Klasse aus der Abteilung der gewerblich-industriellen Berufe (GIB) am BWZ Rappi Ende Januar besucht hat. Mit einer weiteren, provokanten Einstiegsfrage holt der Referent die Lernenden ab: «Wie viele Entscheidungen treffen wir eigentlich pro Tag?» Über 20’000, lautet die Antwort – die meisten davon unbewusst. Genau dort setzt der Workshop an, den das BWZ Rappi bewusst für diese Klasse im dritten Lehrjahr organisiert hat.
Thema im allgemeinbildenden Unterricht
Denn diese Lernenden besprechen nicht nur im Fach ABU (allgemeinbildender Unterricht) Versicherungen, sondern bilden statistisch gesehen jene Altersgruppe, die am häufigsten in schwere Verkehrsunfälle verwickelt ist. «Nicht weil sie schlechter sind als andere», betont Michel Ebnöter, «sondern weil sie viele Entscheidungen zum ersten Mal treffen und darum häufiger deren Folgen unterschätzen.» Ziel der Veranstaltung ist deshalb nicht Belehrung, sondern Information, Sensibilisierung und bewusste Konfrontation mit realen Unfallfolgen.
Risikomanagement ernst nehmen
Viele Lernende berichten von eigenen Unfällen oder Beinahe-Situationen. Schnell wird klar, dass es oft nur Sekunden braucht, bis etwas passiert. «Unfälle sind kein Zufall», betont Michel Ebnöter. «Wenn man Risikomanagement ernst nimmt und sich selbst gut hinterfragt, kann man Risiken massiv senken.» Verkehrssicherheit beginnt bei jeder einzelnen Entscheidung, sei es beim Mitfahren, beim Tempo, beim Handy oder beim Alkoholkonsum.
Eine Sekunde kann ein ganzes Leben verändern
Ein Filmbeitrag im Workshop thematisiert daraufhin die Geschichte von Abra. Sie verlor ihren Freund bei einem Autounfall, nachdem sie in ein Fahrzeug gestiegen waren, dessen Fahrer Alkohol getrunken hatte. Ihre Aussagen gehen unter die Haut: «Eine Sekunde kann dein ganzes Leben verändern», sagt sie. Die körperlichen und psychischen Folgen begleiten sie bis heute. «Damit musst du ganz allein leben», sagt Abra.
Welche Entscheidung war nicht klug?
Nach dem Film fragt Michel Ebnöter offen in die Runde: «Was macht das mit euch?» Ein Lernender bringt es auf den Punkt: «Es zeigt wieder einmal, wie schnell es gehen kann.» «Es geht nicht ums Werten, sondern ums Verstehen: Welche Entscheidung war hier nicht klug?» Als ein Lernender schlicht mit «Alles» antwortet, nickt Michel Ebnöter: «Die beste Antwort, die ich je gehört habe.»
Ablenkung als grösste Gefahr
Im zweiten Teil des Workshops führt Leslie Holenstein, Co-Referentin von Roadcross, durch zentrale Unfallursachen. Alkohol, Drogen, Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung – vieles ist bekannt. Doch eine Gefahr wird besonders greifbar: Ablenkung. Mit einem einfachen Aufmerksamkeitstest erleben die Lernenden, wie leicht selbst offensichtliche Dinge übersehen werden, wenn der Fokus falsch gesetzt ist. «Wenn wir uns stark auf etwas konzentrieren, blendet unser Gehirn anderes aus», erklärt Leslie Holenstein. Genau das passiert im Strassenverkehr; etwa durch das Handy, Müdigkeit oder Gespräche mit Mitfahrenden.
Alkohol, Drogen – und die Konsequenzen
Auch Alkohol, Cannabis und Medikamente werden thematisiert. Selbst kleine Mengen verändern Wahrnehmung, Reaktionszeit und Selbsteinschätzung. Cannabis kann bis zu 72 Stunden nachwirken, bei Drogen gilt Nulltoleranz. «Im Zweifelsfall gilt immer: nicht fahren», hält Michel Ebnöter fest.
Besonders eindrücklich ist das Beispiel eines jungen Fahrers, der nach einem Unfall unter Cannabiseinfluss mit massiven finanziellen Konsequenzen konfrontiert wird. Die Versicherung nimmt Regress und der Fahrer muss über 270’000 Franken zurückzahlen. «Alles nur wegen einer Entscheidung», fasst Leslie Holenstein zusammen und fragt: «Was hätte es gekostet, wenn er nicht gekifft hätte?» Eine Lernende antwortet korrekt: «Nur den Selbstbehalt.»
Verantwortung für ein ganzes Leben
Zum Abschluss stellt Michel Ebnöter eine letzte Frage: «Unfall – oder doch lieber ein geiles Leben?» Die Antwort lässt er bewusst offen. Was bleibt, ist die klare Botschaft: Verantwortung im Strassenverkehr beginnt nicht beim Gesetz, sondern bei jeder einzelnen Entscheidung.
Eine Lernende humpelt durch den Raum, andere machen es ihr nach. Zuerst vorsichtig, dann immer mutiger. Es folgen kurze Auflockerungsübungen: Es wird gelacht, gestampft, geweint, gestritten. Die anfängliche Zurückhaltung verschwindet rasch, die Stimmung löst sich. Nun wird der Raum zu einem imaginären Brett, das nur dann im Gleichgewicht bleibt, wenn alle der anwesenden Lernenden mitspielen: So beginnt der Theater-Tag im Rahmen von „BWZ goes culture“ am BWZ Rapperswil-Jona.
Geleitet wird der Workshop von Silvan Diener, Leiter des Theater act-back aus Zürich. Sein Fokus liegt auf Improvisation und den eigenen Geschichten der Jugendlichen. „Alle Menschen können spielen“, sagt er gleich zu Beginn. Gerade für junge Erwachsene sei es hilfreich, nicht Texte auswendig zu lernen, sondern Situationen aus dem eigenen Alltag auf die Bühne zu bringen. „So holt man sie ab“, sagt der Profi.
Theater zum Erleben statt zum Vorspielen
Im Verlauf des Tages entstehen unter anderem sogenannte Bildergeschichten: Die Lernenden bewegen sich im Raum, ein Klatschen und sofort finden sich jeweils drei von ihnen zusammen und formen eine Pose zu einem vorgegebenen Stichwort. Zunächst stumm, später sprechen sie dazu. Eine schlechte Note ist dabei der Ausgangspunkt: Was sagen die Eltern? Wie reagiert die Lehrperson? Was tuscheln Mitschülerinnen und Mitschüler hinter dem Rücken? Aus den Antworten werden Szenen, aus den Szenen entstehen Erkenntnisse. Silvan Diener gibt dabei gezieltes Feedback zu Haltung, Präsenz und Wirkung oder dazu, wie man stehen muss, damit das Publikum die Gesichter lesen kann.
Kompetenzen, die über die Schule hinausreichen
Ein ganzer Tag Theater ist intensiv. „Für die Jugendlichen passiert an einem solchen Tag sehr viel, aber genau darin liegt der Wert“, erklärt Silvan Diener. Sie lernen, neue Rollen auszuprobieren, und Perspektiven zu wechseln. Genau hier setzt die jährlich stattfindende Projektwoche „BWZ goes culture“ an: Die Angebote holen die Lernenden aus dem gewohnten Schulalltag heraus und eröffnen ihnen neue Zugänge zu Kultur. „Alle Workshops sind nicht theoretisch, sondern praktisch und lebensnah“, sagt Philipp Beyeler, Sportlehrer und Projektleiter, „es geht uns nicht darum, einfach etwas Abwechslung zum Unterricht zu bieten. Wir wollen gezielt Räume schaffen, in denen junge Menschen sich ausprobieren und Neues entdecken können.“
Diese Erfahrungen seien zentral für die persönliche Entwicklung der Lernenden und wirkten weit über die Schulzeit hinaus, betont auch Rektor Stefan W. Kriz: „Kulturelle Bildung fördere Selbstvertrauen, Ausdrucksfähigkeit und soziale Kompetenzen. Diese Fähigkeiten sind im Berufsleben oft genauso gefragt wie fachliches Wissen.“
Ein breites Kulturangebot für alle Interessen
Der Theater-Tag ist nur eines von vielen Angeboten, aus dem die rund 900 Lernenden auswählen konnten:
Connteced Life, Konfiguration und Kommunikation mit Ein- und Ausgabegeräten
Surprise & SR Technics, Sozialer Stadtrundgang in Zürich mit Surprise und Werftführung bei SR Technics am Flughafen Zürich
Rap und Beatboxing, bei dem eigene Texte geschrieben und performt werden
StreetArt, mit einer geführten Tour durch Zürich und eigenen Entwürfen
Radiotime, inklusive Livesendung im Radiostudio
World wide cooking challenge, bei der internationale Menüs geplant, eingekauft und gemeinsam gekocht werden
(Über-)Leben im Job, mit Fokus auf Stressmanagement, Kommunikation und Auftrittskompetenz
Schneesport im Hoch-Ybrig, der Bewegung und Gemeinschaft verbindet
Allen Programmen gemeinsam ist der Gedanke, Lernen ganzheitlich zu verstehen. Damit leistet „BWZ goes culture“ einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung der Lernenden.
«Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsthema. Sie ist längst Teil des Alltags unserer Lernenden. Umso wichtiger ist es, dass sie lernen, KI nicht nur zu nutzen, sondern auch zu verstehen und kritisch zu hinterfragen», sagt Carmen Kluser, Fachlehrerin Allgemeinbildender Unterricht (ABU) im Bereich gewerblich-industrielle Berufe (GIB) am BWZ Rapperswil-Jona.
Mit diesem Anspruch wurden im Januar mit mehreren Klassen der Abteilung GIB KI-Workshops durchgeführt. Im Rahmen eines Workshops durch Fachpersonen von Smartfeld, einer Initiative die Kreativität und Zukunftskompetenzen in den MINT-Fächern fördert, erhielten die Lernenden einen praxisnahen Zugang zur generativen KI. Ziel des Workshops war es, technisches Verständnis mit kritischem Denken zu verbinden und die Jugendlichen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit KI in Schule, Beruf und Gesellschaft vorzubereiten.
Wie präsent KI bereits ist, zeigt sich auch gleich zu Beginn des Workshops: Auf die Frage, wer Künstliche Intelligenz regelmässig für Schule oder Beruf nutzt, melden sich alle Lernenden. Ob zum Recherchieren, Zusammenfassen von Texten oder zur Unterstützung bei beruflichen Aufgaben, KI-Tools sind für sie längst eine Selbstverständlichkeit.
Spielerisch Möglichkeiten und Grenzen entdecken
Der Workshop setzte bewusst auf Ausprobieren, Hinterfragen und gemeinsames Lernen. Auf den Bildschirmen der Lernenden entstanden mit dem Programm Quick, Draw! Zeichnungen und Skizzen – nicht immer mit dem gewünschten Resultat. Daneben wurde diskutiert, verglichen und gelacht. «Ich habe gemerkt, dass die KI zwar schnell ist, aber nicht immer recht hat», sagt Ben Sommer, Polymechanik-Lernender im ersten Lehrjahr, und zeigt auf sein Ergebnis bei Quick, Draw!: Die KI erkannte seine gezeichnete Trompete erst nach mehreren Anläufen. Peter Rüdisüli, Workshop- und Standortleiter von Smartfeld in Rapperswil, ordnet dies ein: «KI wird mit grossen Datenmengen aus der ganzen Welt trainiert. Theoretisch wäre es möglich, ihr falsche Muster beizubringen. Zum Beispiel dann, wenn viele Menschen eine Trompete falsch zeichnen und dies als korrekt bewerten. Was hier spielerisch mit Zeichnungen passiert, kann auch bei anderen KI-Anwendungen wie ChatGPT auftreten – mit entsprechend weitreichenden Folgen.»
Lernen durch Ausprobieren
Im Workshop arbeiteten die Schülerinnen und Schüler aktiv mit regelbasierter, abrufbasierter und generativer KI. Sie erstellten Bilder, formulierten unterschiedliche Prompts und verglichen die Resultate. Dabei wurde deutlich, wie kreativ, aber auch wie fehleranfällig KI sein kann. So kennt keine der getesteten KI-Anwendungen das schweizerdeutsche Wort «Gigampfi» für «Wippe». Anstatt eine passende Antwort zu liefern, erfanden die Programme kreative, aber falsche Erklärungen. Peter Rüdisüli betont: «Uns geht es nicht darum, den Lernenden fertige Antworten zu liefern. Sie sollen selbst ausprobieren, Fehler entdecken und daraus lernen. Genau so entsteht ein realistisches Bild davon, was KI kann und was eben nicht.»
KI testen und kritisch hinterfragen
Ein weiterer Bestandteil des Workshops war der zweite Teil, in dem die Lernenden in einem Gruppenprojekt die Rolle von Startup-Beraterinnen und -Beratern übernahmen. Dabei erfuhren sie, wie entscheidend präzise formulierte Prompts für die Zusammenarbeit mit generativer KI sind. Durch gezieltes Testen, Anpassen und Hinterfragen verbesserten sie ihre Ergebnisse Schritt für Schritt. «Wir mussten wirklich genau überlegen, wie wir der KI etwas erklären, damit sie das macht, was wir wollen», sagt Manuel Hagmann, Lernender Polymechaniker, nach der Gruppenarbeit. «Gerade in diesen Projekten wird sichtbar, dass KI ein starkes Werkzeug sein kann – aber nur dann, wenn der Mensch die Richtung vorgibt», betont Carmen Kluser und zieht ein Fazit aus dem Workshop: «Unsere Lernenden lernen, KI als Werkzeug zu verstehen und nicht als Ersatz für eigenes Denken. Es wurde klar, dass die Verantwortung immer beim Menschen liegt. Genau das wollten wir erreichen.»
Über Smartfeld
Smartfeld ist eine interdisziplinäre Initiative, die Kreativität und Zukunftskompetenzen fördert, um Kinder und Jugendliche fit für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu machen. Als eine der Leadorganisationen der IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen (ITBO) bietet Smartfeld inspirierende Lern- und Experimentierräume in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Durch die Zusammenarbeit mit führenden Institutionen wie dem Switzerland Innovationspark Ost, der Empa, der GBS St. Gallen, der OST – Ostschweizer Fachhochschule, der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, der Universität St. Gallen und neu auch das bzbs, Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs Sargans integriert das Smartfeld Expertise aus Bildung, Forschung und Praxis, um junge Menschen bestmöglich für das digitale Zeitalter vorzubereiten. Unser Motto: «Technologie + Kreativität».
Hier zu finden: Home | Smartfeld | Technologie + Kreativität
Die Lernenden des BWZ Rapperswil-Jona, die am Sport- und Förderprogramm Leistungssport teilnehmen, sind einen stark getakteten Alltag gewohnt. Trainingseinheiten, Wettkämpfe, Lehre und Berufsschule greifen bei ihnen eng ineinander. An einem Montagabend im Januar kommt jedoch etwas Ungewohntes hinzu: Stille. Auf der Leinwand in einem Schulzimmer gleitet ein Taucher ohne Atemgerät in die Tiefe. Währenddessen werden auch die Lernenden unwillkürlich ruhiger. Der Mann, der vorne steht und den Film gestartet hat, heisst Christian Langer.
Wenn Schule auf Extremsport trifft
Christian Langer, der in Rapperswil aufgewachsen ist und früher als Eishockey-Profi für die Lakers, den SC Bern und den EHC Chur auf dem Eis Stand, ist Apnoe-Taucher und das auf höchstem Niveau: Mit 92 Metern Tiefe hält er den Schweizer Rekord in seiner Altersklasse, gewann 2025 drei Goldmedaillen an den Weltmeisterschaften und ist neunfacher Schweizer Meister. Er weiss aus eigener Erfahrung, was Geduld, Disziplin und der Umgang mit Druck bedeuten. Genau deshalb war er der Gastreferent am diesjährigen Get-together-Event, mit dem für die Lernenden im Leistungsförderprogramm jeweils das neue Jahr beginnt. Der Profi gewährte eindrückliche Einblicke in seine aussergewöhnliche Sportart. Für viele der jungen Sportlerinnen und Sportler war es der erste direkte Kontakt mit dem Apnoetauchen – einem Sport, bei dem mentale Stärke mindestens so wichtig ist wie körperliche Fitness.
Was Apnoetauchen bedeutet
Apnoetauchen heisst, mit nur einem Atemzug möglichst lange oder möglichst tief zu tauchen. Es sei kein Kampf gegen das Wasser, erklärt Christian Langer, sondern ein ständiges Abwägen zwischen Ehrgeiz und Verantwortung. Wer zu viel wolle, verliere. Diese Logik verstehen die Jugendlichen schnell, denn viele von ihnen kennen das Gefühl, wenn zu hohe Erwartungen die Leistung blockieren. «Erfolg ist nicht nur spektakulär. Meist ist er das Resultat von vielen unscheinbaren Tagen», sagt der Profi. Es gehe nicht um Mutproben, sondern um Kontrolle, Ruhe und Technik. «Je entspannter ihr seid, desto leistungsfähiger wird euer Körper.» Damit zieht er direkte Parallelen zu anderen Leistungs- und Wettkampfsportarten wie Eishockey, Reiten oder Volleyball, die viele der Lernenden selbst ausüben.
Lernende im Mittelpunkt
Besonders aufmerksam hören die Jugendlichen zu, als Christian Langer über seinen eigenen Weg spricht. Viele von ihnen stehen selbst im Spannungsfeld zwischen Ausbildung, Training und Wettkampf. Genau hier knüpft der Referent an: «Ich weiss, wie schwierig es ist, alles unter einen Hut zu bringen. Aber ohne Struktur und Disziplin funktioniert es nicht, weder im Sport noch im Beruf.» Marc Weiler, Verantwortlicher für das Leistungsförderprogramm und Sportlehrer am BWZ Rapperswil-Jona, bestätigt: «Die Lernenden im Förderprogramm versuchen täglich, ihre Ausbildung und ihren ambitionierten Sport zu vereinen.» Das Leistungsförderungsprogramm biete ihnen Strukturen und Flexibilität, den inneren Druck müssten sie jedoch selbst bewältigen. Genau hier liege der Mehrwert solcher Inputs: «Christian Langer zeigt ihnen auf authentische Weise, dass mentale Stärke, Geduld und das Akzeptieren von Grenzen entscheidend sind – nicht nur im Sport, sondern auch für die berufliche Laufbahn», so Marc Weiler.
Erfolge, Training und Schattenseiten
Anhand von Bildern aus seiner Karriere zeigt Christian Langer Rekordversuche und Trainingssituationen. Er spricht offen über Erfolge, aber auch über Rückschläge und Risiken. Mentales Training spiele dabei eine zentrale Rolle. Besonders eindrücklich ist seine Offenheit gegenüber den Schattenseiten des Leistungssports. Statt sich selbst zu inszenieren, spricht er über lange Trainingsphasen ohne sichtbare Fortschritte, über Zweifel und schwierige Momente. Sein Rat an die Lernenden ist klar: «Setzt im Sport alles daran, erfolgreich zu sein, aber sorgt dafür, dass ihr eine Lehre habt, falls es nicht klappt.» Denn Leistungssport ist nie planbar, Verletzungen oder Rückschläge könnten Karrieren abrupt beenden. Eine solide berufliche Basis gibt Sicherheit und Freiheit.
Ein Vortrag, der nachwirkt
Nach dem Referat wird am gemeinsamen Pizza-Essen noch lange diskutiert. Viele Lernende nehmen weniger technische Details als vielmehr eine Haltung mit: Geduld, Konsequenz und einen respektvollen Umgang mit den eigenen Grenzen. Der Besuch von Christian Langer zeigt, dass Spitzenleistung nicht nur im Wasser entsteht, sondern im Kopf, im Alltag und in der Bereitschaft, kontinuierlich an sich zu arbeiten.
Das Förderprogramm Leistungssport an kantonalen Berufsfachschulen ergänzt die Bestrebungen eines Ausbildungsbetriebs mit dem Label «Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb» von Swiss Olympic. Gemeinsam ermöglichen wir jungen Sporttalenten einen erfolgreichen Berufsabschluss und die persönliche Entwicklung im Sport. Am BWZ Rappi nehmen aktuell 24 Lernende aus verschiedenen Berufsrichtungen daran teil.
Am Dienstag, 09.12.2025 durfte ich unsere Kunststoffpraktiker/innen EBA (KSP24a) zum ersten Messtechnik-Seminar des BWZ Rapperswil-Jona bei Brütsch/Rüegger Tools in Urdorf begleiten.
Ich habe dieses Seminar im Rahmen erweiterter Lehrformen organisiert, weil mir wichtig ist, dass unsere Lernenden Mess-technik nicht nur theoretisch kennenlernen – sondern sehen, anfassen, ausprobieren und verstehen.
Gerade in der Kunststofftechnik ist dies für eine zuverlässige Qualitätssicherung zentral.
Nach der freundlichen Begrüssung durch die Herren Allemann, Kadriu und Uka führten die Spezialisten von Brütsch/Rüegger die Lernenden kompetent durch vier praxisnahe Workshop-Stationen:
Mich hat besonders gefreut, wie aufmerksam und interessiert die Lernenden gearbeitet haben. Solche praxisnahen Lernan-lässe stärken nicht nur das technische Verständnis, sondern auch das Bewusstsein für Qualität – ein wichtiger Pfeiler in der Kunststoffverarbeitung.
Ein herzliches Dankeschön an Brütsch/Rüegger Tools für die professionelle Durchführung sowie an die OIG Ostschweiz und die Böhler-Kern-Stiftung Rapperswil für die grosszügige Unterstützung dieses Bildungsangebots.
Mit vielen Eindrücken und neuen Erkenntnissen machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Weg nach Rapperswil.
Ich bin überzeugt: Das war nicht das letzte Seminar dieser Art – die positiven Rückmeldungen bestärken mich, diesen praxis-orientierten Weg konsequent weiterzugehen.
Beitrag von René Jud, Fachbereichsleiter Kunststofftechnik
Am frühen Morgen führte die Klasse ZFA24a gemeinsam mit dem Thermografen Christoph Lehner und dem Klassenlehrer Simon Rakeseder in Amden-Arvenbüel umfassende Thermografieaufnahmen durch. Dabei konnten eindrückliche Leckstellen in der Gebäudehülle sichtbar gemacht werden, die zuvor nicht erkennbar waren. Besonders deutlich zeigte sich beim anschliessenden Luftdichtigkeitstest, dass im Gebäude grosse Leckagen vorhanden sind. Eine der auffälligsten Stellen war eine vergessene Folie in einem Teil des Dachgeschosses, welche zu erheblichen Wärmeverlusten führt. Die Lernenden erhielten dadurch einen praxisnahen Einblick in die Bedeutung der luftdichten Bauweise sowie den korrekten Einbau von Materialien. Im konkreten Beispiel konnten die Lernenden ZeichnerInnen erkennen, wie elementar die vollständige und detaillierte Planung der thermischen Gebäudehülle ist und bei einem Umbau eine beachtliche Herausforderung darstellt.
Es ist ein Mittwochmorgen im Dezember: Vor dem Firmengebäude der Bossard Academy in Zug stehen die Polymechaniker- und Konstrukteurklassen im 3. Lehrjahr der Abteilung GIB vom BWZ Rappi. Die Türen öffnen sich, die Lernenden treten ein – und befinden sich mitten in einer Welt aus Metall, Präzision und Technik. Schnell wird klar: Wissen bleibt hier nicht Theorie, sondern wird greifbar, wenn sie sich gleich in einem Seminar mit Schraubenverbindungen auseinandersetzen.
Übungen mit Profis
Vibrationsverhalten? Vorspann- und Klemmkraft? Haftreibung? Was bei Aussenstehenden eher Fragen aufwirft, ist im Berufsalltag der angehenden Berufsfachleute von grosser Bedeutung: Es sind die zentralen Eigenschaften von Schrauben und deren Verbindungselementen. Darum betont Urs Schönbächler, Berufsfachkundelehrer Maschinentechnik am BWZ und Mitorganisator seitens der Schule, gleich zu Beginn, dass das «Schraubenseminar» die Handlungskompetenz gezielt stärkt. «Die Lernenden planen im Seminar praxisnah, testen und reflektieren – genau diese Skills sind auch im Berufsalltag wichtig.» Die Profis der Bossard Academy – unter der Leitung von Dominik Schmid – vermitteln entsprechend nicht nur Grundlagen zu Auswahl, Einsatz und Sicherung von Verbindungselementen, sondern bieten auch direkte Einblicke in Einflussgrössen wie Reibung und Vorspannkraft.
Anwenden statt zuhören
Nach einer kurzen Einführung und der grundlegenden Theorie geht es direkt an die Werkstücke. Echte Bauteile, Messgeräte und Modelle zeigen eindrücklich, wie entscheidend sauberes Arbeiten für die Qualität einer Verbindung ist. Die Experten erklären zentrale Eigenschaften von Schrauben und demonstrieren, wie Montagefehler entstehen – und wie man sie verhindert. «Die Technik wirkt simpel, beeinflusst aber Sicherheit und Qualität direkt», sagt Seminarleiter Dominik Schmid. Selbst kleine Fehler können später hohe Kosten verursachen, etwa in der Endmontage oder bei Ausfall beim Kunden, wie dies zum Beispiel anhand von Fotos bei Bergbahnen während des Betriebs eindrücklich gezeigt wird.
Workshops mit realen Beispielen
In kleinen Gruppen testen die Lernenden unterschiedliche Werkzeuge und beobachten, wie sich die Montagequalität verändert, wenn Material oder Vorbereitung nicht stimmen oder ganz besonders dann, wenn Schrauben nur subjektiv nach Gefühl mit verschiedenen Werkzeugen festgezogen werden. Den Lernenden wird in diesem Praxisteil auf eindrückliche Art bewusst gemacht, welche Auswirkungen Schmiermittel und Drehmomentschlüssel auf Schraubenverbindungen haben. Ein weiterer Workshop zeigt den Einfluss von Oberflächenbehandlungen. Auf einem Rütteltisch wird sichtbar, wie Sicherungselemente unter Vibration arbeiten: Manche halten stand, andere lösen sich; genau so, wie es auch im echten Betrieb auch passiert. Der Seminartag endet am Nachmittag nach einem Rundgang durch den Betrieb mit der Rückreise. Zurück bleiben Erfahrung, Wissen und ein geschärftes Verständnis für die Bedeutung präziser Schraubtechnik im Beruf.
Dank an die Bossard Academy
Der Besuch in der Bossard Academy erweist sich als wertvoller Beitrag zur beruflichen Ausbildung. Er macht klar, wie wichtig handlungsorientiertes Lernen, Präzision und fachliche Expertise für den beruflichen Erfolg sind. Ein besonderer Dank gilt darum den Fachleuten der Bossard Academy, die diesen lehrreichen Seminartag ermöglichen.
Wir laden Sie herzlich zum Infoabend zur Berufsmaturität BM2 ein.
4. Dezember 2025, 19.00 Uhr
BWZ Rapperswil-Jona
Zürcherstrasse 1 + 7
8640 Rapperswil
Wir freuen uns darauf, Sie am Infoabend begrüssen zu dürfen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Es ist ein Montagmorgen im Herbst, kurz vor acht Uhr. Albion, 15 Jahre alt, steht im Schulhaus vom BWZ Rappi. Seit diesem August besucht er hier die Vorlehre und hat eben die Zusage für ein Praktikum als Heizungsinstallateur erhalten. Im Gespräch erzählt er, warum die Vorlehre für ihn die richtige Entscheidung war.
Albion, wie bist du überhaupt zur Vorlehre am BWZ Rapperswil gekommen?
Ich hatte zuerst keine Lehrstelle gefunden. Das BIZ hat mir die Vorlehre am BWZ Rappi empfohlen, weil es ein gutes Brückenangebot ist. Ich habe mich informiert, es hat gut getönt, also habe ich mich angemeldet.
Was hast du dir erwartet – und wie war’s dann wirklich?
Ich dachte, es wäre einfach wie Schule: Man hat Mathe, Deutsch und nebenbei sucht man ein Praktikum. Das stimmt zum Teil, aber es gibt auch Projektwochen oder Coachings für die Praktikumssuche. Das hat mich im positiven Sinn überrascht.
Was ist im Vergleich zur Oberstufe anders?
Man hat weniger Schule, damit man genug Zeit hat, zu schnuppern oder ein Praktikum zu suchen, aber sonst ist es eigentlich ziemlich ähnlich. Es ist normaler Unterricht, einfach mit neuen Kolleginnen und Kollegen in der Klasse, was es spannender macht.
Wie sieht ein typischer Tag in der Vorlehre aus?
Wir starten am Morgen jeweils um 7.45 Uhr. Entweder haben wir dann Mathe oder Deutsch. Wenn wir Coachings haben, arbeiten wir an unseren Bewerbungen und verschicken sie auch gleich im Unterricht. Dabei werden wir von den Lehrpersonen unterstützt. Sie helfen uns, Adressen zu finden oder professionelle Bewerbungen zu schreiben. Wenn wir kein Coaching haben, machen wir so Schule, wie man es aus der Oberstufe kennt.
Welche Fächer gefallen dir am besten?
Mir gefällt eigentlich alles gut. Ich mag es, dass man Freiheiten hat und selbstständig arbeiten kann. Es gibt keinen allzu grossen Stress, man kann es sich gut einteilen.
Gibt es etwas, das du schwierig findest?
Ja, die Zeit für die Praktikumssuche: Wir haben Coaching am Montag, das ist gut – aber es wäre hilfreich, wenn man auch an einem anderen Tag daran arbeiten könnte. Man muss dann mehr zu Hause machen.
Wie ist das Klima unter euch Schülerinnen und Schülern?
Super! Ich verstehe mich mit allen gut. Man redet miteinander, hilft sich, lacht zusammen. Es ist eine gute Stimmung.
Und die Lehrpersonen?
Sie sind ganz normal, wie Lehrpersonen in der Oberstufe, was gut ist. Sie machen einen top Job, sind fair und unterstützen uns.
Du hast ein Praktikum gefunden. Wo bist du tätig?
Die Coachings haben mir dabei sehr geholfen. Ich arbeite jetzt in einer Heizungsfirma. Davor habe ich auch im Detailhandel geschnuppert, das hat mir aber nicht so gefallen. Jetzt passt es besser. Als Heizungsinstallateur hat man einen abwechslungsreichen Job, man ist mal beim Kunden, mal auf der Baustelle, mal in der Werkstatt. Es ist nie das Gleiche, das gefällt mir.
Weisst du schon, wohin es nach der Vorlehre gehen soll?
Ja, ich möchte weiter in Richtung Handwerk, wahrscheinlich im Bereich Heizung oder Sanitär. Da fühle ich mich wohl.
Zum Schluss: Was würdest du anderen raten, die überlegen, die Vorlehre am BWZ Rappi zu machen?
Wenn man keine Lehrstelle hat oder noch nicht sicher ist, was man machen will, ist das hier eine super Entscheidung. Man bekommt Unterstützung, kann Verschiedenes ausprobieren und findet meistens etwas, das zu einem passt.
Am Ende des Gesprächs klingelt es schon zur Pause. Albion schnappt sich seinen Rucksack und verschwindet mit seinen Kollegen in die Aula. Wer ihm nachsieht, merkt schnell: Die Vorlehre hat ihm nicht nur eine Richtung, sondern auch Motivation gegeben.

Mit frischem Erscheinungsbild und klarer Botschaft präsentiert das BWZ Rappi den neuen Jahresbericht 2024/2025. Unter dem neuen Claim «Fokus» bietet er spannende Einblicke in die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Schuljahres. Unter anderem:
Fusion der Weiterbildung BWZ Rapperswil-Jona mit der Akademie St. Gallen
Ein bedeutender Schritt für neue Perspektiven im Weiterbildungsmarkt.
Innovative Projekte
Von praxisnahen Schraubenseminaren bis zu interaktiven Installationen im Verkehrshaus Luzern.
Erfolgreiche Bildungsreformen
Im KV, Detailhandel und in technischen Berufsfeldern mit neuen Kompetenzmodellen.
Der Jahresbericht zeigt, dass das BWZ Rappi in Bewegung bleibt, den Wandel aktiv mitgestaltet und dabei auf Qualität, Zusammenarbeit und Herzblut setzt.
Jetzt hier den ganzen Jahresbericht entdecken.
Vom 30. Juni bis 5. Juli 2025 verlegte die Klasse ZFA23a – Zeichner:innen EFZ Fachrichtung Architektur des BWZ Rapperswil-Jona – ihr Skizzenatelier ins kaum bekannte, aber umso spektakulärere Val d’Entremont beim Mont Vélan. In diesem Bericht blickt Projektleiter und Fachlehrer Simon Rakeseder auf die Woche zurück.
Tag 1: Ankunft mit Hitze, Skizzen mit Regen
Nach einer gefühlt archäologischen Durchquerung der Schweiz landeten 15 Nachwuchszeichner:innen in Sembrancher. Der Aufstieg zur Unterkunft bei sengender Hitze und schwerem Gepäck erwies sich als erste Prüfung – nicht architektonisch, aber thermisch. Kaum eingerichtet, ging es zurück ins Dorf zum Skizzieren. Es regnete. Mehrfach. Während die ganze Schweiz unter einer Hitzewelle litt. Die Kochgruppe bestellte sich dezent einen Uber, um die Lebensmittel nicht hochzuschleppen – ein logistisches Meisterwerk. Die Spaghetti schmeckten, und der erste Arbeitsabend bis nach 22 Uhr war trotz Wasser in den Schuhen ein voller Erfolg. Projektstart geglückt.
Tag 2: Frühstart & Weitwanderung mit Aussicht
Tagwache um 04:45 Uhr. Architekt:innen wissen: Form folgt Fahrplan. Wer das einzige Postauto nach Liddes verpasst, bleibt skizzierend in Sembrancher zurück. In Liddes, auf 1300 m.ü.M., wurde bei frischen Temperaturen das Ortsbild studiert, bevor es auf eine 17,5 km lange Wanderung ging – Höhenmeter: +500 / –900. Und der Blick auf den Mont Vélan? Postkartenwürdig.
Tag 3: Italianità und Bernhardiner
Fast ein Langschläfertag: Tagwache um 05:45 Uhr. In Orsières wurde vormittags das lineare Strassendorf mit all seinen Gassen, Übergängen und italienischen Steinarchitektur eingefangen. Danach ging’s hoch hinaus zum Grand-Saint-Bernard, 2469 m.ü.M. Der Wind pfiff durch das Passelement wie einst Julius Cäsars Legionäre. Gezeichnet wurde. Trotz Wind. Trotz Kälte. Trotz unpassender Kleidung wie kurze Hosen.
Tag 4: Der grosse Aufstieg – Architektur als Belohnung
Um 04:45 Uhr Tagwache, wieder. Dieses Mal für die Wanderung der Wanderungen: Von Bourg-St-Pierre zur Cabane du Vélan – 1050 Höhenmeter, 7 km und nur ein Ziel: eine Hütte mit architektonischem Anspruch. Die Gruppe blieb diszipliniert im «Rakeseder-Tempo» (eine Mischung aus Alpinismus und Effizienzdenken). Die SAC-Hütte selbst? Ein Meisterwerk in Linsenform, formal reduziert, funktional erweitert, aktuell im Umbau. Mittagessen mit den Bauarbeitern – kulinarisch wie architektonisch begeisternd. Der Rückweg war lang, aber: Es wurde im Tal und auch am Abend weitergezeichnet. Bis tief in die Nacht.
Tag 5: Die andere Talseite
Letzte Wanderung. 800 Höhenmeter bergab, 10 km, Start im Nieselregen, der später in prächtigen Sonnenschein überging. Im Weiler Le Biolley erwartete die Klasse ein architektonischer Leckerbissen: ein ehemaliger Speicher, umgebaut zum Ferienhaus. Die Architekten Savioz Fabrizzi reisten aus Sion an, um mit Details zu Projektidee, Materialwahl und Kontextbezug zu erklären. Der gemeinsame Grillabend mit Jöggeliturnier und vielen Lachern zeigte, dass eine Projektwoche auch Spass machen darf.
Tag 6: Reinigung mit System – ganz ohne Ämtliplan
Auch das gehört zur Projektwoche: putzen. Doch was passiert, wenn man 15 angehende Zeichner:innen ohne Plan arbeiten lässt? Es klappt! Und zwar erfreulich effizient. Danach Rückfahrt zurück ins Mittelland, mit vollem Skizzenbuch und leeren Energiereserven.
Krönender Abschluss: Vernissage am BWZ
Zurück im Mittelland endete die intensive Woche nicht einfach mit dem Verstauen der Skizzenbücher. Am 20. August präsentierte die Klasse ihre Arbeiten der Öffentlichkeit. Eltern, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sowie zahlreiche Gäste füllten die Aula des BWZ Rapperswil-Jona. Skizzen, Collagen und Zeichnungen entführten die Anwesenden in die Höhen und Dörfer des Val d’Entremont.
Die Rückmeldungen waren eindeutig: «Es ist beeindruckend. In nur einer Woche hat die Klasse so viel erschaffen. Auch der Teamgeist ist erlebbar, der sich in dieser Projektwoche entwickelt hat», sagte Veronika Kull, Mutter von der angehenden Zeichnerin Jessica Kull. Die Lernenden selbst zogen ein positives Fazit: «Die ganze Woche war toll. Noch besser, wie es uns die Vorgängerklassen beschrieben haben. Besonders in Erinnerung: Das Jöggeliturnier mit Herrn Rakeseder nach intensivem Zeichnen morgens um 3 Uhr », sagt Gian Honegger und betonte: «Ich glaube, wir haben alle gelernt – Zeichnen ist mehr als Linien aufs Papier setzen.»
Zum Abschluss wurden die drei besten Skizzenbücher ausgezeichnet:
In der Galerie sind die Gewinner mit Fachlehrer Simon Rakeseder (ganz links im Bild) von links nach rechts: Gian Honegger, Martina Eisenring, Jessica Kull
Die Vernissage war ein feierlicher Rückblick. Und ein Moment der Anerkennung – für individuelle Höchstleistungen und den gemeinsamen Weg der ganzen Klasse. Die ZFA23a hat geliefert. Ein echtes «Tripel-A»: Architektur, Anstrengung, Authentizität.
Hellblau und Grün prägen neu unser Erscheinungsbild. Frische, jugendliche Bildwelten rücken unsere Lernenden in den Mittelpunkt – denn sie sind unsere Zielgruppe. Die Website wurde rundum erneuert: moderne Technik, aktuelle Sicherheitsstandards und eine klare Struktur sorgen dafür, dass Informationen schnell, einfach und verständlich gefunden werden. Mit «Fokus» richten wir den Blick auf das Wesentliche: Das BWZ Rappi. In einer Welt voller Möglichkeiten und Herausforderungen hilft ein gemeinsamer Fokus dabei, Prioritäten zu setzen – im Denken, im Handeln, im Miteinander.
Das BWZ bleibt dabei in Bewegung – getragen von Menschen, die mitdenken, mitgestalten und mit Herzblut dabei sind.
An der Sportwoche «BWZ goes active» stand auch in diesem Jahr nicht der Wettkampf im Vordergrund, sondern das gemeinsame Ausprobieren, Sich-Auspowern und Begegnen. Eine Woche voller Bewegung, fairer Spiele und neuer Erfahrungen auf dem Sportplatz Grünfeld – ganz ohne Notendruck, dafür mit umso mehr Motivation.
Kurz nach acht trudeln die ersten Gruppen auf dem Sportplatz Grünfeld ein. Jogginghosen, Trinkflaschen, Sonnenbrillen – die Stimmung ist entspannt, aber neugierig. «Weisst du schon, was du machst?» – «Ich probier mal Calisthenics aus.» Erste Dehnübungen, ein bisschen Smalltalk – dann ertönt der Startpfiff. BWZ goes active ist offiziell losgegangen.
Workshops für jeden Geschmack
Der Vormittag steht ganz im Zeichen von Bewegung – aber nicht im klassischen Sportunterricht-Stil. Zur Auswahl stehen Bouldern, Calisthenics, Flag Football, Freestyle Soccer, MMA, SUP und Kanu, Taekwondo, Tanzen und Yoga. Wer Lust auf etwas Neues hatte, konnte wie die KV-Lernende Jessica N. ausprobieren: «Ich habe mich für Taekwondo angemeldet, weil ich das noch nie gemacht habe. Ich dachte ja zuerst, ich kann das eh nicht – aber es hat super Spass gemacht», sagt sie und nicht nur das: Jessica N. entdeckte ein neues Talent, denn der Workshopleiter erkannte ihre Fähigkeiten und ermutigte sie, den Sport regelmässig auszuüben.
Teamgeist am Nachmittag
Nach der Mittagspause fand ein polysportives Spielturnier statt. Es wurde Volleyball, Fussball, ultimate Frisbee und Basketball gespielt. Anders als am Vormittag traten nun Teams aus den Klassen gegeneinander an – KV gegen BMS, Kunststofftechnologen gegen Detailhändler. Das sorgte für klare Fronten und guten Teamspirit. «Es war cool, mit Kollegen meiner Klasse anzutreten. Man kennt sich gut, das pusht total», sagte etwa Noah G. Auch wenn es sportlich zur Sache ging, blieb die Stimmung fair. Es wurde angefeuert, gejubelt – und am Ende zählte vor allem der Teamzusammenhalt. Egal ob beim Fussball, Volleyball oder Unihockey: Jedes Team gab gab sein Bestes.
Warum eine Sportwoche?
Sport bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung – er verbindet. Und wer gemeinsam auf dem Feld steht, lernt sich anders kennen als im Klassenzimmer. Genau darum setzt das BWZ Rapperswil-Jona auf solche Tage an denen es um Gemeinschaft, Eigeninitiative und einen Perspektivenwechsel zum Schulalltag geht. Sportlehrer Philipp Beyeler sagt darum auch: «Man merkt, dass die Jugendlichen so einen Tag brauchen. Nicht nur körperlich aktiv sein, sondern auch mal neue Rollen ausprobieren – das hat viel Wert.»
Mehr als Muskelkater
Ob zum ersten Mal Klimmbezüge bei Calisthenics oder Sidekicks im Taekwondo: Die Lernende haben etwas geschafft, was sie sich vorher nicht immer zugetraut hätten. schoben und viel über sich selbst gelernt. Neben sportlichen Erfolgen ging es auch darum, Verantwortung zu übernehmen, sich einzubringen – und als Gruppe zusammenzuwachsen. Und ja: Ein bisschen Muskelkater gab’s auch. BWZ goes active 2025 hat gezeigt, dass Schule auch mal anders sein kann: lebendig, sportlich, überraschend.
Die Akademie St. Gallen und die Weiterbildung der BWZ Rapperswil-Jona bündeln ihre Kräfte und fusionieren.
Die Akademie St. Gallen und die Weiterbildung der BWZ Rapperswil-Jona bündeln ihre Kräfte und fusionieren. 🔗🎓✨
Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Weiterbildung – vernetzt und stark wie nie. Ab Juni 2025 wird die Weiterbildung BWZ Rappi zur Akademie Rapperswil-Jona.
Mit dem Claim „Rappi steht für SPITZENLEISTUNG, nicht nur im Tennis“ setzten wir ein starkes Zeichen: Wir bieten Bildung auf höchstem Niveau – nicht nur im Sport, sondern vor allem in der beruflichen Weiterbildung.
Auch in Zukunft bleiben wir euer verlässlicher Partner in den Bereichen Unternehmensführung, Rechnungswesen, Personal, Immobilien, Einkauf & Logistik sowie der Handelsschule.
Akademie Rapperswil-Jona – für alle, die mehr wollen.
Hier geht es zu unseren Weiterbildungen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen