Fokus.

BWZ Rapperswil-Jona

Das BWZ Rapperswil-Jona bietet praxisnahe Grundbildungen in diversen Berufen sowie die Möglichkeit zur Berufsmaturität oder der Informatikmittelschule Technik.

Grundbildung

Wir sind bekannt als Bildungsinstitution mit engagierten und kompetenten Lehrpersonen sowie praxisnahem Unterricht, gestaltet mit aktuellen Methoden und passender Didaktik.

Schulanmeldung für 2026

Starte deine Ausbildung mit Zukunft und Fokus!

Jetzt für das Schuljahr 2026/27 an unserer Berufsfachschule anmelden.

BWZ Rapperswil-Jona

Das BWZ Rapperswil-Jona bietet praxisnahe Grundbildungen in diversen Berufen sowie die Möglichkeit zur Berufsmaturität oder der Informatikmittelschule Technik.

Grundbildung

Wir sind bekannt als Bildungsinstitution mit engagierten und kompetenten Lehrpersonen sowie praxisnahem Unterricht, gestaltet mit aktuellen Methoden und passender Didaktik.

Schulanmeldung für 2026

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Agenda

14. Mai 2026
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Auffahrt (Brücke): kein Unterricht
20. Mai 2026
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ZFA23a - Exkursion Geberit, HBT-Isol
Jona, Bremgarten
1. Juni 2026
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Kein Berufsschulunterricht für die BMTL/ BMWL - Klassen, die KLF und DHF 24er- und 25er- Jahrgangsklassen sowie die DHA25a
15. Juni 2026
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BMWL24 - HKB Unterricht - Global Goals
Passion Inside! Akademie St. Gallen

Weiterbilden an der Akademie Rapperswil-Jona – St.Gallen

Im Bereich der kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Weiterbildung für Erwachsene gehören wir zu den führenden Anbietern in der Ostschweiz.

QV-Prüfungsresultate EFZ/EBA online abrufbar

Roter Schweizer Reisepass in Nahaufnahme

Die Ergebnisabfrage für Resultate des Qualifikationsverfahrens (QV) ist online möglich. Lernende können ihr Prüfungsergebnis über www.qv-sg.ch abrufen. Sie benötigen dazu Ihre AHV-Nummer.

Die Abfrage steht voraussichtlich ab Montag, 22. Juni 2026, 08.00 Uhr für alle Berufe zur Verfügung (sobald die Noten vorliegen und verarbeitet sind).

Alle Informationen zur Ergebnisabfrage finden Sie auch auf dieser Webseite.

Wichtig: Lernende, die das Qualifikationsverfahren im Kanton St.Gallen absolvieren, deren Lehrbetrieb jedoch ausserhalb des Kantons St.Gallen liegt, können ihre Ergebnisse nicht über diese Webseite abrufen. Diese Lernenden werden von der zuständigen Stelle ihres Lehrvertragskantons benachrichtigt.

Detaillierte Informationen finden Sie hier: QV-Ergebnisabfrage online 2026

Unterrichtsausfall während QV-Wochen (KW23 und KW24)

In den KW23 und KW24 findet das QV aller Abschlussklassen statt.

Aus diesem Grund haben die BMTL/ BMWL – Klassen, die KLF und DHF 24er- und 25er- Jahrgangsklassen sowie die DHA25a  in diesen Wochen keinen Berufsschulunterricht. Alle Lehrpersonen sind in dieser Zeit vollauf in das QV eingebunden. Der Unterricht der GIB-Klassen findet wie gewohnt statt.

Die Lernenden stehen somit den Betrieben zur Verfügung.

30 Jahre Projektwoche | Save the Date

30 JAHRE PROJEKTWOCHE | SAVE THE DATE | MITTWOCH 26.8.2026 | 19 H | AM BWZ RAPPI | SIMON RAKESEDER

Road to Champion: Berufsmeisterschaften Detailhandel 2026

Detailhandel

Die besten Nachwuchstalente im Detailhandel messen sich auch 2026 wieder!

Die Berufsmeisterschaften im Detailhandel bieten Lernenden die Möglichkeit, ihr Können im Verkauf unter realistischen Bedingungen zu zeigen und sich mit anderen Talenten zu messen.

Im Zentrum steht ein praxisnahes Verkaufsgespräch: Die Teilnehmenden präsentieren Produkte, beraten Kundinnen und Kunden und überzeugen durch Fachwissen, Auftreten und Kommunikationsfähigkeit.

Die Meisterschaften sind mehrstufig aufgebaut und führen von der internen Ausscheidung bis hin zu nationalen und internationalen Wettbewerben.

Der Weg zur Spitze beginnt mit der intern Ausscheidung, die am 1. April 2026 im BWZ Rappi stattfindet.

Berufsbildner sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!

Die Gewinner aus der internen Ausscheidung nehmen am 24. Juni 2026 an der regionale Meisterschaft Ost in Arbon teil und können sich weiter qualifizieren.

Weitere wichtige Etappen auf dem Weg zum Titel:

4. September 2026, Schulische Berufsmeisterschaft der Deutschschweiz

4. November 2026, Internationaler Wettbewerb „Junior Sales Champion“ in Salzburg

Datum vormerken und unsere Lernenden auf ihrem Weg zur Spitze begleiten!

 

Ueli Rotachs beeindruckender Weg vom Hirnschlag zu den Paralympics

Junger Skifahrer im Schnee und beim Slalom.

Als Kind erlitt Ueli Rotach einen Hirnschlag. Ärzte zweifelten damals daran, ob er überhaupt überleben würde. Nun ist der 23-Jährige ehemalige BWZ-Lernende aus dem Toggenburg an den Paralympics gestartet. Im März 2026 ist er seine ersten paralympischen Skirennen gefahren und hat zwei Ergebnisse in den Top 30 erzielt: Sowohl im Riesenslalom als auch im Super-G erreichte er Platz 26.

Am BWZ hat er im August 2024 erfolgreich seine Lehre als Polymechaniker abgeschlossen und beantwortet darum nach der aufregenden Zeit in Cortina (IT) exklusiv Fragen zu seinem Erfolg.

Wie hat es sich angefühlt, erstmals bei den Paralympics am Start zu sein?

Es war eine Mischung aus Nervosität und Begeisterung. Am Start des Rennens wusste ich nicht genau, was mich erwartet, da die Piste anspruchsvoll war. Doch das Erlebnis im olympischen Dorf, die riesige Aufmerksamkeit von Zuschauern und Medien, war überwältigend. Das Spektakel konnte ich wirklich geniessen und es hat mir gezeigt, dass all die Anstrengung zu diesem Moment geführt hat. Ich nehme die Erfahrungen und Emotienen daraus, um zu lernen und profitieren

Was ist die grösste Herausforderung, Spitzensport und Ausbildung unter einen Hut zu bringen?

Beruf und Spitzensport zu verbinden, ist ein Balanceakt. Man muss Prioritäten je nach Saison klar kommunizieren. Im Winter liegt der Fokus auf dem Sport, im Sommer mehr auf der Ausbildung. Wichtig ist, dass man sich nicht übernimmt, um nicht irgendwann auszubrennen. Diese Balance ist der Schlüssel, um beide Welten gut zu vereinen.

Wie hat Sie das BWZ auf Ihrem Weg unterstützt und wo gäbe es noch Potenzial?

Das BWZ hat mich enorm unterstützt. Ich durfte meine Sportlektionen für mein eigenes Training nutzen, was mir Freiräume gegeben hat. Dazu kam die Flexibilität, mal früher zu gehen oder Absenzen zu regeln. Ich hatte nie das Gefühl, Steine in den Weg gelegt zu bekommen. Wenn ich mir etwas wünschen würde, dann vielleicht noch mehr Rücksicht in Ausnahmesituationen, etwa bei Prüfungen – und dass der Zugang zu Lernmaterial digital noch etwas einfacher wäre. Aber insgesamt war die Unterstützung wirklich grossartig.

Welche Tipps haben Sie für Lernende, die ebenfalls Sport und Ausbildung kombinieren möchten?

Mein Tipp an Lernende: Kommunikation ist alles. Legt von Beginn an offen, wann ihr weg seid, plant sauber, damit niemand überrascht wird. Nutzt die Chance, beides zu machen, aber seid euch bewusst: Das ist ein Privileg, das volle Einsatzbereitschaft in beiden Bereichen verdient.

Wie sehen Ihre nächsten Schritte aus, sowohl im Sport und im Beruf?

In Zukunft konzentriere ich mich weiter auf den Spitzensport. Ich werde wohl mein Arbeitspensum etwas reduzieren, aber ich bleibe berufstätig. Wie es langfristig aussieht, lasse ich offen, aber der Weg ist klar: Ich bleibe mit beiden Beinen in der Realität – auf der Piste und im Berufsleben.

Ueli Rotach zeigt eindrücklich, was mit Durchhaltewillen und Leidenschaft möglich ist. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf und neben der Piste!

🥉Bronze für die Schweiz im Viererbob🥉

Vier Skisportler in roten Jacken mit Medaillen.

Was für ein Krimi in Cortina! Das Schweizer Team im Viererbob mit Michael Vogt, Andreas Haas, Amadou Ndiaye und unserem ehemaligem Lernenden Mario Aeberhard holt sich sensationell die Bronzemedaille – die erste Olympia-Medaille im Viererbob seit 20 Jahren!

Wir sind besonders stolz auf Mario Aeberhard, der am BWZ Rappi die Informatikmittelschule Technik (IMS-T) besucht und in diesem Sommer erfolgreich abgeschlossen hat. Als Schule wissen wir, was es bedeutet, Spitzensport und Ausbildung unter einen Hut zu bringen. Training, Wettkämpfe, Prüfungen, Leistungsdruck sind oft eine enorme Doppelbelastung. Umso beeindruckender ist es, wenn Lernende wie Mario Aeberhard diesen Weg mit so viel Disziplin, Durchhaltewillen und Leidenschaft gehen und am Ende mit einer Olympia-Medaille belohnt werden.

Wir gratulieren ihm und dem ganzen Team herzlich!

Von links nach rechts: Michael Vogt, Andreas Haas, Amadou Ndiaye und Mario Aeberhard bei der Siegerehrung in Cortina (Bild: Daniel dal Zennaro)

 

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«Mit den Folgen musst du ganz allein leben»

Präsentation über Verkehr und Unfälle vor Publikum

«Unfälle passieren nicht einfach. Sie sind fast immer das Resultat von Entscheidungen», sagt Michel Ebnöter, Referent von Roadcross, gleich zu Beginn des Präsentationsworkshops zur Verkehrssicherheit, den eine Kunststofftechnologen-Klasse aus der Abteilung der gewerblich-industriellen Berufe (GIB) am BWZ Rappi Ende Januar besucht hat. Mit einer weiteren, provokanten Einstiegsfrage holt der Referent die Lernenden ab: «Wie viele Entscheidungen treffen wir eigentlich pro Tag?» Über 20’000, lautet die Antwort – die meisten davon unbewusst. Genau dort setzt der Workshop an, den das BWZ Rappi bewusst für diese Klasse im dritten Lehrjahr organisiert hat.

Thema im allgemeinbildenden Unterricht

Denn diese Lernenden besprechen nicht nur im Fach ABU (allgemeinbildender Unterricht) Versicherungen, sondern bilden statistisch gesehen jene Altersgruppe, die am häufigsten in schwere Verkehrsunfälle verwickelt ist. «Nicht weil sie schlechter sind als andere», betont Michel Ebnöter, «sondern weil sie viele Entscheidungen zum ersten Mal treffen und darum häufiger deren Folgen unterschätzen.» Ziel der Veranstaltung ist deshalb nicht Belehrung, sondern Information, Sensibilisierung und bewusste Konfrontation mit realen Unfallfolgen.

Risikomanagement ernst nehmen

Viele Lernende berichten von eigenen Unfällen oder Beinahe-Situationen. Schnell wird klar, dass es oft nur Sekunden braucht, bis etwas passiert. «Unfälle sind kein Zufall», betont Michel Ebnöter. «Wenn man Risikomanagement ernst nimmt und sich selbst gut hinterfragt, kann man Risiken massiv senken.» Verkehrssicherheit beginnt bei jeder einzelnen Entscheidung, sei es beim Mitfahren, beim Tempo, beim Handy oder beim Alkoholkonsum.

Eine Sekunde kann ein ganzes Leben verändern

Ein Filmbeitrag im Workshop thematisiert daraufhin die Geschichte von Abra. Sie verlor ihren Freund bei einem Autounfall, nachdem sie in ein Fahrzeug gestiegen waren, dessen Fahrer Alkohol getrunken hatte. Ihre Aussagen gehen unter die Haut: «Eine Sekunde kann dein ganzes Leben verändern», sagt sie. Die körperlichen und psychischen Folgen begleiten sie bis heute. «Damit musst du ganz allein leben», sagt Abra.

Welche Entscheidung war nicht klug?

Nach dem Film fragt Michel Ebnöter offen in die Runde: «Was macht das mit euch?» Ein Lernender bringt es auf den Punkt: «Es zeigt wieder einmal, wie schnell es gehen kann.» «Es geht nicht ums Werten, sondern ums Verstehen: Welche Entscheidung war hier nicht klug?» Als ein Lernender schlicht mit «Alles» antwortet, nickt Michel Ebnöter: «Die beste Antwort, die ich je gehört habe.»

Ablenkung als grösste Gefahr

Im zweiten Teil des Workshops führt Leslie Holenstein, Co-Referentin von Roadcross, durch zentrale Unfallursachen. Alkohol, Drogen, Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung – vieles ist bekannt. Doch eine Gefahr wird besonders greifbar: Ablenkung. Mit einem einfachen Aufmerksamkeitstest erleben die Lernenden, wie leicht selbst offensichtliche Dinge übersehen werden, wenn der Fokus falsch gesetzt ist. «Wenn wir uns stark auf etwas konzentrieren, blendet unser Gehirn anderes aus», erklärt Leslie Holenstein. Genau das passiert im Strassenverkehr; etwa durch das Handy, Müdigkeit oder Gespräche mit Mitfahrenden.

Alkohol, Drogen – und die Konsequenzen

Auch Alkohol, Cannabis und Medikamente werden thematisiert. Selbst kleine Mengen verändern Wahrnehmung, Reaktionszeit und Selbsteinschätzung. Cannabis kann bis zu 72 Stunden nachwirken, bei Drogen gilt Nulltoleranz. «Im Zweifelsfall gilt immer: nicht fahren», hält Michel Ebnöter fest.

Besonders eindrücklich ist das Beispiel eines jungen Fahrers, der nach einem Unfall unter Cannabiseinfluss mit massiven finanziellen Konsequenzen konfrontiert wird. Die Versicherung nimmt Regress und der Fahrer muss über 270’000 Franken zurückzahlen. «Alles nur wegen einer Entscheidung», fasst Leslie Holenstein zusammen und fragt: «Was hätte es gekostet, wenn er nicht gekifft hätte?» Eine Lernende antwortet korrekt: «Nur den Selbstbehalt.»

Verantwortung für ein ganzes Leben

Zum Abschluss stellt Michel Ebnöter eine letzte Frage: «Unfall – oder doch lieber ein geiles Leben?» Die Antwort lässt er bewusst offen. Was bleibt, ist die klare Botschaft: Verantwortung im Strassenverkehr beginnt nicht beim Gesetz, sondern bei jeder einzelnen Entscheidung.

Alle Berufe am
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