Fokus.

BWZ Rapperswil-Jona

Das BWZ Rapperswil-Jona bietet praxisnahe Grundbildungen in diversen Berufen sowie die Möglichkeit zur Berufsmaturität oder der Informatikmittelschule Technik.

Grundbildung

Wir sind bekannt als Bildungsinstitution mit engagierten und kompetenten Lehrpersonen sowie praxisnahem Unterricht, gestaltet mit aktuellen Methoden und passender Didaktik.

Schulanmeldung für 2026

Starte deine Ausbildung mit Zukunft und Fokus!

Jetzt für das Schuljahr 2026/27 an unserer Berufsfachschule anmelden.

BWZ Rapperswil-Jona

Das BWZ Rapperswil-Jona bietet praxisnahe Grundbildungen in diversen Berufen sowie die Möglichkeit zur Berufsmaturität oder der Informatikmittelschule Technik.

Grundbildung

Wir sind bekannt als Bildungsinstitution mit engagierten und kompetenten Lehrpersonen sowie praxisnahem Unterricht, gestaltet mit aktuellen Methoden und passender Didaktik.

Schulanmeldung für 2026

Starte deine Ausbildung mit Zukunft und Fokus!

Jetzt für das Schuljahr 2026/27 an unserer Berufsfachschule anmelden.

Agenda

20. Oktober 2026
|
SchiLF Lehrerweiterbildung - kein Unterricht
BWZ
21. Oktober 2026
|
Vertiefungsmodul 6, KST23b und 1/2 KST23c
FH OST (IWK)
30. Oktober 2026
|
Vertiefungsmodul 2 KST25a und 1/2 KST25c
FH OST (IWK)
2. November 2026
|
Infoanlässe - Sexuelle Gesundheit BMTL24a, BMWL25a, BMWL25b, IMST25a
Passion Inside! Akademie St. Gallen

Weiterbilden an der Akademie Rapperswil-Jona – St.Gallen

Im Bereich der kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Weiterbildung für Erwachsene gehören wir zu den führenden Anbietern in der Ostschweiz.

Französisch-Lehrperson bzw. Französischassistenz

Blauer und grüner Hintergrund mit Aufschrift Fokus.

Französisch-Lehrperson bzw. Französischassistenz für jeweils 3 Lektionen am Dienstag von 9.25 – 12.05h gesucht (Start nach den Herbstferien).

Haben Sie Interesse?

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: Angela Moulder, Abteilungsleiterin K/D

 

Baukulturreise nach Madrid

Architektur dort erleben, wo sie entsteht

Baukultur lässt sich im Schulzimmer vermitteln, aber wirklich erlebt wird sie vor Ort. Deshalb gehört die Baukulturreise seit Jahren zur Ausbildung der Zeichner:innen Fachrichtung Architektur (ZFA) am BWZ Rapperswil-Jona. Diese findet auf freiwilliger Basis, jeweils von Donnerstagmorgen früh bis Sonntagabend spät statt.

Madrid als Lernraum

In diesem Jahr führte der Fachlehrer Simon Rakeseder seine Klasse ZFA23a Mitte September nach Madrid. Die spanische Hauptstadt bietet auf seinem Stadtgebiet unterschiedlichste Zugänge zur Architektur: Umgenutzte historische Stadtstrukturen im Kern treffen auf zeitgenössische Bauten in relativ neue Stadtquartiere in der Peripherie. Für die Lernenden bedeutete dies, in der Vorbereitung Plänen und Bildern zu analysieren und in einem Architekturführer zusammenzufassen damit Räume, Proportionen, Materialien und städtebauliche Zusammenhänge mit einem fachlichen Hintergrundwissen begutachtet werden konnte.

Eine Baukulturreise mit Tradition

Damit setzt Madrid eine lange Reihe von Baukulturreisen am BWZ fort. Bereits 2018 beschäftigte sich eine ZFA-Klasse während ihrer Reise nach Paris unter anderem mit der Fundation Louis Vuitton von Frank O. Gehry und einem Konzertbesuch in der neuen Philharmonie von Jean Nouvel. Im Schuljahr 2024/25 führte die Baukulturreise nach Kopenhagen, wo urbanes Planen und nachhaltiges Bauen im Zentrum der zeitgenössischen Architektur  standen.

Architektur im Massstab 1:1

Die Baukulturreise verbindet damit theoretisches Fachwissen mit unmittelbarer Erfahrung. Die Lernenden erleben nicht nur Architektur im Massstab 1:1, sondern setzen sich mit ihr auseinander, vergleichen und diskutieren. Das sind Eindrücke, die sich nicht durch eine Unterrichtsfolie ersetzen lassen.

Impressionen aus Madrid

Das Video vom Simon Rakeseder zeigt Impressionen der Baukulturreise nach Madrid.

🎬 Video Baukulturreise 2026

Viel Spass beim Anschauen!

 

30 Jahre Projektwoche Zeichnen – 30 Jahre Geschichten

Mehrere schwarze Bleistifte aufgereiht, unterschiedlich lang.

Klassen kamen und gingen, Technologien veränderten sich und aus Lernenden wurden längst Berufsleute, die heute ihre Kinder zu ihm in den Unterricht schicken. Denn eine Konstante blieb über alle diese Jahre: Seit 30 Jahren organisiert Simon Rakesder, Fachbereichsleiter Zeichnen und Fachlehrer Zeichnen, jedes Jahr die Projektwoche. Zeit für einen etwas anderen Rückblick.

 

30 Jahre in Zahlen
30 Projektwochen · fast 600 Lernende · unzählige Erlebnisse · viele Highlights · wenig Schlaf · 30 Skizzen pro Lernendem · fast die ganze Schweiz bereist.

 

Was sich verändert hat:

  • CAD → 3D BIM → Smartphone → KI
  • Kameras → Smartphone
  • Papierkarten → Google Maps
  • Kommunikation → komplett digital

 

Was seit 30 Jahren geblieben ist:

  • Bleistift
  • Papier
  • unterwegs sein
  • Architektur vor Ort erleben
  • genau hinschauen
  • gemeinsam leben und kochen
  • kurze Nächte
  • Vernissage

30 Jahre Projektwoche Zeichnen – 30 Jahre Geschichten

Eine Reise durch 30 Jahre Projektwoche

Dreissig Jahre, unzählige Skizzen und immer wieder neue Orte: Seit 1996 verlassen die angehenden Zeichnerinnen und Zeichner Fachrichtung Architektur das Schulzimmer und entdecken Baukultur dort, wo sie entsteht. Eine kleine Reise durch die Eckpunkte von drei Jahrzehnten Projektwoche.

Wenn Alt-Bundesrat Ogi einen persönlich willkommen heisst

Noch vor der Abreise in die Projektwoche «Visualisieren» erreichte die Zeichner:innen Fachrichtung Architektur im 3. Lehrjahr (ZFA24a) am BWZ Rappi ein besonderer Gruss: Alt-Bundesrat Adolf Ogi hiess die Lernenden per E-Mail in seiner Heimat willkommen und verwies dabei auf «seine» Tanne: Gemeint war das Tännchen aus seiner berühmten Neujahrsansprache zum Jahr 2000 vor dem Nordportal des Lötschbergtunnels in Kandersteg. Die Rede ging in die Schweizer Fernsehgeschichte ein. Mittlerweile ist aus dem damaligen kleinen Tännchen ein stattlicher Baum geworden. Ohne Frage: Ein absolut passender Start in eine Woche, in der es ums genaue Hinschauen ging.

Eine Projektwoche mit Kultstatus

Wer am BWZ Rappi Zeichner:in Fachrichtung Architektur gelernt hat, kennt sie: die Projektwoche «Visualisieren». Seit 30 Jahren gehört sie zur Ausbildung und hat sich damit längst Kultstatus erarbeitet. Bereits Generationen von Lernenden waren mit Skizzenbuch, Wanderschuhen und Zeichenmaterial unterwegs. Für manche ist die Woche im Vorfeld vielleicht etwas gefürchtet, im Rückblick für viele aber legendär: früh starten, viel zu Fuss unterwegs sein, stundenlang zeichnen und am Abend weiterarbeiten, bis die Aufgaben erledigt sind. Genau das macht sie zu einem besonderen Stück Zeichner:in-Tradition.

Lernen dort, wo Architektur stattfindet

Kandersteg war während der diesjährigen Projektwoche der ZFA24a vom 29. Juni bis 4. Juli 2026 Ausgangspunkt für sechs intensive Tage. Die Klasse war unter anderem auf der Griesalp, im Kiental, am Blausee, auf dem Niesen, in Spiez und im Gasterntal unterwegs. Architektur wurde dabei nicht anhand fertiger Bilder analysiert. Die Lernenden standen direkt vor den Gebäuden, untersuchten Konstruktionen und Materialien und hielten ihre Beobachtungen zeichnerisch fest. Fachlehrer Zeichnen und Organisator der Woche, Simon Rakeseder, bringt den Ansatz auf den Punkt: «Hier wird Handlungskompetenzorientierung sichtbar. Die Lernenden müssen beobachten, entscheiden, umsetzen und ihre Arbeit an die reale Situation anpassen.»

Mehr als Zeichnen

Die Projektwoche verlangt von den Lernenden jeweils weit mehr als fachliches Können. Es gilt, Arbeitsplätze organisieren, Zeit einteilen, sich orientieren, gemeinsam leben und auch bei Hitze oder Müdigkeit konzentriert weiterarbeiten gehörten ebenso dazu. «Für mich ist ein Highlight der Projektwoche, dass hier vieles zusammenkommt: Fachkompetenz, Selbstorganisation, Kommunikation, Durchhaltevermögen und Zusammenarbeit», so Simon Rakeseder.

Schuhe im Test

Am zweiten Tag führte die Route von Reichenbach über die Griesalp und die Griesschlucht ins Kiental. Dabei wurden auch die Wanderschuhe einem Praxistest unterzogen. Einer Lernenden hatte Simon Rakeseder empfohlen, sich im Fachhandel für gutes Schuhwerk beraten zu lassen. Umso grösser war die Überraschung, als die Schuhe den Belastungen nicht standhielten. Die Erklärung folgte schnell: «Unter ‹Fachhandel› hat sie ‹ChatGPT› verstanden – kein Wunder, sind die Schuhe wenig tauglich», erzählt Rakeseder lachend.

Die kulinarische Prüfung

Nach den langen Arbeitstagen war noch nicht Schluss. Gemeinsames Wohnen bedeutete auch einkaufen, kochen, abwaschen und Verantwortung übernehmen. So wartete neben dem Zeichnen noch eine weitere Disziplin: die kulinarische Prüfung. Nicht jedes Resultat hätte wohl einen Michelin-Stern erhalten, aber nach mehreren Stunden Wandern und Zeichnen war die Klasse bei der Bewertung meist grosszügig. Immerhin galt es oft, bis spät in die Nacht die Skizzenbücher fertigzustellen.

Vom Skizzenbuch in die Aula

Mit der Rückreise war das Projekt noch nicht beendet. Zurück aus dem Berner Oberland wurden die Arbeiten für die Vernissage «Kandertal» über die Sommerferien aufbereitet. Mitte August zeigte sich der grosse Erfolg: Die Aula war bis auf den6 letzten Platz besetzt, teilweise standen Besucherinnen und Besucher sogar in den Gängen. Eltern, Freunde und weitere Interessierte erhielten Einblick in die Arbeiten und Erlebnisse der Klasse. Nach Präsentation und Rundgang folgte der wohlverdiente Apéro.

Was bleibt?

Es bleiben Zeichnungen, Fotos und Erinnerungen, aber auch Erfahrungen, die sich im gewöhnlichen schulischen Kontext so nicht umsetzen lassen: selbstständig entscheiden, als Klasse funktionieren, Schwierigkeiten bewältigen und eine Aufgabe auch unter ungewohnten Bedingungen zu Ende bringen. Simon Rakeseder fasst es so zusammen: «Am Ende geht es nicht darum, dass jede Linie perfekt ist. Entscheidend ist, eine reale Situation selbstständig zu erfassen und daraus eine professionelle Lösung zu entwickeln. Genau dafür bilden wir aus.»

Fotos Diplomfeier BMS / IMS

Herzliche Gratulation an alle Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss!

Die Fotos der Diplomfeier BM IMS stehen hier zum Download bereit.

Viel Freude beim Anschauen und Erinnern!

Möchtest du weiterlesen und mehr erfahren?

Fotos Diplomfeier KV / Detailhandel

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen aus den Bereichen KV und Detailhandel herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss.

Von Herzen wünschen Ihnen allen für die berufliche und persönliche Zukunft alles Gute!

Die Fotos der Diplomfeier stehen hier zum Download bereit (Fotograf: Marc Weiler).

 

Alle Berufe am
BWZ Rapperswil-Jona