Fokus.

BWZ Rapperswil-Jona

Das BWZ Rapperswil-Jona bietet praxisnahe Grundbildungen in diversen Berufen sowie die Möglichkeit zur Berufsmaturität oder der Informatikmittelschule Technik.

Grundbildung

Wir sind bekannt als Bildungsinstitution mit engagierten und kompetenten Lehrpersonen sowie praxisnahem Unterricht, gestaltet mit aktuellen Methoden und passender Didaktik.

Schulanmeldung für 2026

Starte deine Ausbildung mit Zukunft und Fokus!

Jetzt für das Schuljahr 2026/27 an unserer Berufsfachschule anmelden.

BWZ Rapperswil-Jona

Das BWZ Rapperswil-Jona bietet praxisnahe Grundbildungen in diversen Berufen sowie die Möglichkeit zur Berufsmaturität oder der Informatikmittelschule Technik.

Grundbildung

Wir sind bekannt als Bildungsinstitution mit engagierten und kompetenten Lehrpersonen sowie praxisnahem Unterricht, gestaltet mit aktuellen Methoden und passender Didaktik.

Schulanmeldung für 2026

Starte deine Ausbildung mit Zukunft und Fokus!

Jetzt für das Schuljahr 2026/27 an unserer Berufsfachschule anmelden.

Agenda

5. Januar 2026
|
BMWL24a - Blocktag WR/FRW
12. Januar 2026
|
BMWL24b - Blocktag WR/FRW
16. Januar 2026
|
KST24a - Vertiefungsmodul 3
FH OST Techpark Jona
19. Januar 2026
|
BWZ goes culture
Passion Inside! Akademie St. Gallen

Weiterbilden an der Akademie Rapperswil-Jona – St.Gallen

Im Bereich der kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Weiterbildung für Erwachsene gehören wir zu den führenden Anbietern in der Ostschweiz.

Messtechnik-Seminar 2025: Einblick in präzises Messen

Person untersucht im Labor unter Mikroskop.

Am Dienstag, 09.12.2025 durfte ich unsere Kunststoffpraktiker/innen EBA (KSP24a) zum ersten Messtechnik-Seminar des BWZ Rapperswil-Jona bei Brütsch/Rüegger Tools in Urdorf begleiten.

Ich habe dieses Seminar im Rahmen erweiterter Lehrformen organisiert, weil mir wichtig ist, dass unsere Lernenden Mess-technik nicht nur theoretisch kennenlernen – sondern sehen, anfassen, ausprobieren und verstehen.

Gerade in der Kunststofftechnik ist dies für eine zuverlässige Qualitätssicherung zentral.

Nach der freundlichen Begrüssung durch die Herren Allemann, Kadriu und Uka führten die Spezialisten von Brütsch/Rüegger die Lernenden kompetent durch vier praxisnahe Workshop-Stationen:

  • Workshop 1 – Handmessmittel: korrekte Anwendung und Erkennen typischer Fehler
  • Workshop 2 – Rauheit und Konturen: Oberflächen sichtbar und messbar machen
  • Workshop 3 – Optische Prüfung: betrachten, beurteilen und Ergebnisse interpretieren
  • Workshop 4 – Austausch und Reflexion: Erkenntnisse festigen und in den Berufsalltag übertragen

 

Mich hat besonders gefreut, wie aufmerksam und interessiert die Lernenden gearbeitet haben. Solche praxisnahen Lernan-lässe stärken nicht nur das technische Verständnis, sondern auch das Bewusstsein für Qualität – ein wichtiger Pfeiler in der Kunststoffverarbeitung.

Ein herzliches Dankeschön an Brütsch/Rüegger Tools für die professionelle Durchführung sowie an die OIG Ostschweiz und die Böhler-Kern-Stiftung Rapperswil für die grosszügige Unterstützung dieses Bildungsangebots.

Mit vielen Eindrücken und neuen Erkenntnissen machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Weg nach Rapperswil.

Ich bin überzeugt: Das war nicht das letzte Seminar dieser Art – die positiven Rückmeldungen bestärken mich, diesen praxis-orientierten Weg konsequent weiterzugehen.

Beitrag von René Jud, Fachbereichsleiter Kunststofftechnik

Lehrreicher Einblick in die luftdichte Bauweise

Gruppe in Winterkleidung vor Berghütte auf verschneiter Straße.

Am frühen Morgen führte die Klasse ZFA24a gemeinsam mit dem Thermografen Christoph Lehner und dem Klassenlehrer Simon Rakeseder in Amden-Arvenbüel umfassende Thermografieaufnahmen durch. Dabei konnten eindrückliche Leckstellen in der Gebäudehülle sichtbar gemacht werden, die zuvor nicht erkennbar waren. Besonders deutlich zeigte sich beim anschliessenden Luftdichtigkeitstest, dass im Gebäude grosse Leckagen vorhanden sind. Eine der auffälligsten Stellen war eine vergessene Folie in einem Teil des Dachgeschosses, welche zu erheblichen Wärmeverlusten führt. Die Lernenden erhielten dadurch einen praxisnahen Einblick in die Bedeutung der luftdichten Bauweise sowie den korrekten Einbau von Materialien. Im konkreten Beispiel konnten die Lernenden ZeichnerInnen erkennen, wie elementar die vollständige und detaillierte Planung der thermischen Gebäudehülle ist und bei einem Umbau eine beachtliche Herausforderung darstellt.

 

 

Praxis trifft Präzision

Studenten arbeiten im Labor mit Maschinen.

Es ist ein Mittwochmorgen im Dezember: Vor dem Firmengebäude der Bossard Academy in Zug stehen die Polymechaniker- und Konstrukteurklassen im 3. Lehrjahr der Abteilung GIB vom BWZ Rappi. Die Türen öffnen sich, die Lernenden treten ein – und befinden sich mitten in einer Welt aus Metall, Präzision und Technik. Schnell wird klar: Wissen bleibt hier nicht Theorie, sondern wird greifbar, wenn sie sich gleich in einem Seminar mit Schraubenverbindungen auseinandersetzen.

Übungen mit Profis

Vibrationsverhalten? Vorspann- und Klemmkraft? Haftreibung? Was bei Aussenstehenden eher Fragen aufwirft, ist im Berufsalltag der angehenden Berufsfachleute von grosser Bedeutung: Es sind die zentralen Eigenschaften von Schrauben und deren Verbindungselementen. Darum betont Urs Schönbächler, Berufsfachkundelehrer Maschinentechnik am BWZ und Mitorganisator seitens der Schule, gleich zu Beginn, dass das «Schraubenseminar» die Handlungskompetenz gezielt stärkt. «Die Lernenden planen im Seminar praxisnah, testen und reflektieren – genau diese Skills sind auch im Berufsalltag wichtig.» Die Profis der Bossard Academy – unter der Leitung von Dominik Schmid – vermitteln entsprechend nicht nur Grundlagen zu Auswahl, Einsatz und Sicherung von Verbindungselementen, sondern bieten auch direkte Einblicke in Einflussgrössen wie Reibung und Vorspannkraft.

Anwenden statt zuhören

Nach einer kurzen Einführung und der grundlegenden Theorie geht es direkt an die Werkstücke. Echte Bauteile, Messgeräte und Modelle zeigen eindrücklich, wie entscheidend sauberes Arbeiten für die Qualität einer Verbindung ist. Die Experten erklären zentrale Eigenschaften von Schrauben und demonstrieren, wie Montagefehler entstehen – und wie man sie verhindert. «Die Technik wirkt simpel, beeinflusst aber Sicherheit und Qualität direkt», sagt Seminarleiter Dominik Schmid. Selbst kleine Fehler können später hohe Kosten verursachen, etwa in der Endmontage oder bei Ausfall beim Kunden, wie dies zum Beispiel anhand von Fotos bei Bergbahnen während des Betriebs eindrücklich gezeigt wird.

Workshops mit realen Beispielen

In kleinen Gruppen testen die Lernenden unterschiedliche Werkzeuge und beobachten, wie sich die Montagequalität verändert, wenn Material oder Vorbereitung nicht stimmen oder ganz besonders dann, wenn Schrauben nur subjektiv nach Gefühl mit verschiedenen Werkzeugen festgezogen werden. Den Lernenden wird in diesem Praxisteil auf eindrückliche Art bewusst gemacht, welche Auswirkungen Schmiermittel und Drehmomentschlüssel auf Schraubenverbindungen haben. Ein weiterer Workshop zeigt den Einfluss von Oberflächenbehandlungen. Auf einem Rütteltisch wird sichtbar, wie Sicherungselemente unter Vibration arbeiten: Manche halten stand, andere lösen sich; genau so, wie es auch im echten Betrieb auch passiert. Der Seminartag endet am Nachmittag nach einem Rundgang durch den Betrieb mit der Rückreise. Zurück bleiben Erfahrung, Wissen und ein geschärftes Verständnis für die Bedeutung präziser Schraubtechnik im Beruf.

Dank an die Bossard Academy

Der Besuch in der Bossard Academy erweist sich als wertvoller Beitrag zur beruflichen Ausbildung. Er macht klar, wie wichtig handlungsorientiertes Lernen, Präzision und fachliche Expertise für den beruflichen Erfolg sind. Ein besonderer Dank gilt darum den Fachleuten der Bossard Academy, die diesen lehrreichen Seminartag ermöglichen.

Informationsabend BM2 (4. Dezember 2025)

Informationsabend BM2 am BWZ Rapperswil-Jona

Wir laden Sie herzlich zum Infoabend zur Berufsmaturität BM2 ein.

Was Sie erwartet

  • Vorstellung der verschiedenen BM2-Ausrichtungen
  • Informationen zu Aufnahmebedingungen, Dauer und Organisation
  • Einblick in Unterrichtsinhalte und den Schulalltag
  • Gelegenheit, individuelle Fragen an Lehrpersonen zu richten

Datum und Zeit

4. Dezember 2025, 19.00 Uhr

Ort

BWZ Rapperswil-Jona
Zürcherstrasse 1 + 7
8640 Rapperswil

Wir freuen uns darauf, Sie am Infoabend begrüssen zu dürfen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Mit der Vorlehre den richtigen Weg finden

Es ist ein Montagmorgen im Herbst, kurz vor acht Uhr. Albion, 15 Jahre alt, steht im Schulhaus vom BWZ Rappi. Seit diesem August besucht er hier die Vorlehre und hat eben die Zusage für ein Praktikum als Heizungsinstallateur erhalten. Im Gespräch erzählt er, warum die Vorlehre für ihn die richtige Entscheidung war.

Albion, wie bist du überhaupt zur Vorlehre am BWZ Rapperswil gekommen?

Ich hatte zuerst keine Lehrstelle gefunden. Das BIZ hat mir die Vorlehre am BWZ Rappi empfohlen, weil es ein gutes Brückenangebot ist. Ich habe mich informiert, es hat gut getönt, also habe ich mich angemeldet.

Was hast du dir erwartet – und wie war’s dann wirklich?

Ich dachte, es wäre einfach wie Schule: Man hat Mathe, Deutsch und nebenbei sucht man ein Praktikum. Das stimmt zum Teil, aber es gibt auch Projektwochen oder Coachings für die Praktikumssuche. Das hat mich im positiven Sinn überrascht.

Was ist im Vergleich zur Oberstufe anders?

Man hat weniger Schule, damit man genug Zeit hat, zu schnuppern oder ein Praktikum zu suchen, aber sonst ist es eigentlich ziemlich ähnlich. Es ist normaler Unterricht, einfach mit neuen Kolleginnen und Kollegen in der Klasse, was es spannender macht.

Wie sieht ein typischer Tag in der Vorlehre aus?

Wir starten am Morgen jeweils um 7.45 Uhr. Entweder haben wir dann Mathe oder Deutsch. Wenn wir Coachings haben, arbeiten wir an unseren Bewerbungen und verschicken sie auch gleich im Unterricht. Dabei werden wir von den Lehrpersonen unterstützt. Sie helfen uns, Adressen zu finden oder professionelle Bewerbungen zu schreiben. Wenn wir kein Coaching haben, machen wir so Schule, wie man es aus der Oberstufe kennt.

Welche Fächer gefallen dir am besten?

Mir gefällt eigentlich alles gut. Ich mag es, dass man Freiheiten hat und selbstständig arbeiten kann. Es gibt keinen allzu grossen Stress, man kann es sich gut einteilen.

Gibt es etwas, das du schwierig findest?

Ja, die Zeit für die Praktikumssuche: Wir haben Coaching am Montag, das ist gut – aber es wäre hilfreich, wenn man auch an einem anderen Tag daran arbeiten könnte. Man muss dann mehr zu Hause machen.

Wie ist das Klima unter euch Schülerinnen und Schülern?

Super! Ich verstehe mich mit allen gut. Man redet miteinander, hilft sich, lacht zusammen. Es ist eine gute Stimmung.

Und die Lehrpersonen?

Sie sind ganz normal, wie Lehrpersonen in der Oberstufe, was gut ist. Sie machen einen top Job, sind fair und unterstützen uns.

Du hast ein Praktikum gefunden. Wo bist du tätig?

Die Coachings haben mir dabei sehr geholfen. Ich arbeite jetzt in einer Heizungsfirma. Davor habe ich auch im Detailhandel geschnuppert, das hat mir aber nicht so gefallen. Jetzt passt es besser. Als Heizungsinstallateur hat man einen abwechslungsreichen Job, man ist mal beim Kunden, mal auf der Baustelle, mal in der Werkstatt. Es ist nie das Gleiche, das gefällt mir.

Weisst du schon, wohin es nach der Vorlehre gehen soll?

Ja, ich möchte weiter in Richtung Handwerk, wahrscheinlich im Bereich Heizung oder Sanitär. Da fühle ich mich wohl.

Zum Schluss: Was würdest du anderen raten, die überlegen, die Vorlehre am BWZ Rappi zu machen?

Wenn man keine Lehrstelle hat oder noch nicht sicher ist, was man machen will, ist das hier eine super Entscheidung. Man bekommt Unterstützung, kann Verschiedenes ausprobieren und findet meistens etwas, das zu einem passt.

Am Ende des Gesprächs klingelt es schon zur Pause. Albion schnappt sich seinen Rucksack und verschwindet mit seinen Kollegen in die Aula. Wer ihm nachsieht, merkt schnell: Die Vorlehre hat ihm nicht nur eine Richtung, sondern auch Motivation gegeben.

Der Jahresbericht 2024/2025 ist da!

Frau mit rosa Haaren und Sonnenbrille, Fokus.

Mit frischem Erscheinungsbild und klarer Botschaft präsentiert das BWZ Rappi den neuen Jahresbericht 2024/2025. Unter dem neuen Claim «Fokus» bietet er spannende Einblicke in die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Schuljahres. Unter anderem:

Fusion der Weiterbildung BWZ Rapperswil-Jona mit der Akademie St. Gallen
Ein bedeutender Schritt für neue Perspektiven im Weiterbildungsmarkt.

Innovative Projekte
Von praxisnahen Schraubenseminaren bis zu interaktiven Installationen im Verkehrshaus Luzern.

Erfolgreiche Bildungsreformen
Im KV, Detailhandel und in technischen Berufsfeldern mit neuen Kompetenzmodellen.

Der Jahresbericht zeigt, dass das BWZ Rappi in Bewegung bleibt, den Wandel aktiv mitgestaltet und dabei auf Qualität, Zusammenarbeit und Herzblut setzt.

Jetzt hier den ganzen Jahresbericht entdecken.

Möchtest du weiterlesen und mehr erfahren?

29. Projektwoche führt in den westlichsten Teil des Wallis

Gruppe von Wanderern ruht sich auf Bergwiese aus.

Vom 30. Juni bis 5. Juli 2025 verlegte die Klasse ZFA23a – Zeichner:innen EFZ Fachrichtung Architektur des BWZ Rapperswil-Jona – ihr Skizzenatelier ins kaum bekannte, aber umso spektakulärere Val d’Entremont beim Mont Vélan. In diesem Bericht blickt Projektleiter und Fachlehrer Simon Rakeseder auf die Woche zurück.

Tag 1: Ankunft mit Hitze, Skizzen mit Regen

Nach einer gefühlt archäologischen Durchquerung der Schweiz landeten 15 Nachwuchszeichner:innen in Sembrancher. Der Aufstieg zur Unterkunft bei sengender Hitze und schwerem Gepäck erwies sich als erste Prüfung – nicht architektonisch, aber thermisch. Kaum eingerichtet, ging es zurück ins Dorf zum Skizzieren. Es regnete. Mehrfach. Während die ganze Schweiz unter einer Hitzewelle litt. Die Kochgruppe bestellte sich dezent einen Uber, um die Lebensmittel nicht hochzuschleppen – ein logistisches Meisterwerk. Die Spaghetti schmeckten, und der erste Arbeitsabend bis nach 22 Uhr war trotz Wasser in den Schuhen ein voller Erfolg. Projektstart geglückt.

Tag 2: Frühstart & Weitwanderung mit Aussicht

Tagwache um 04:45 Uhr. Architekt:innen wissen: Form folgt Fahrplan. Wer das einzige Postauto nach Liddes verpasst, bleibt skizzierend in Sembrancher zurück. In Liddes, auf 1300 m.ü.M., wurde bei frischen Temperaturen das Ortsbild studiert, bevor es auf eine 17,5 km lange Wanderung ging – Höhenmeter: +500 / –900. Und der Blick auf den Mont Vélan? Postkartenwürdig.

Tag 3: Italianità und Bernhardiner

Fast ein Langschläfertag: Tagwache um 05:45 Uhr. In Orsières wurde vormittags das lineare Strassendorf mit all seinen Gassen, Übergängen und italienischen Steinarchitektur eingefangen. Danach ging’s hoch hinaus zum Grand-Saint-Bernard, 2469 m.ü.M. Der Wind pfiff durch das Passelement wie einst Julius Cäsars Legionäre. Gezeichnet wurde. Trotz Wind. Trotz Kälte. Trotz unpassender Kleidung wie kurze Hosen.

Tag 4: Der grosse Aufstieg – Architektur als Belohnung

Um 04:45 Uhr Tagwache, wieder. Dieses Mal für die Wanderung der Wanderungen: Von Bourg-St-Pierre zur Cabane du Vélan – 1050 Höhenmeter, 7 km und nur ein Ziel: eine Hütte mit architektonischem Anspruch. Die Gruppe blieb diszipliniert im «Rakeseder-Tempo» (eine Mischung aus Alpinismus und Effizienzdenken). Die SAC-Hütte selbst? Ein Meisterwerk in Linsenform, formal reduziert, funktional erweitert, aktuell im Umbau. Mittagessen mit den Bauarbeitern – kulinarisch wie architektonisch begeisternd. Der Rückweg war lang, aber: Es wurde im Tal und auch am Abend weitergezeichnet. Bis tief in die Nacht.

Tag 5: Die andere Talseite

Letzte Wanderung. 800 Höhenmeter bergab, 10 km, Start im Nieselregen, der später in prächtigen Sonnenschein überging. Im Weiler Le Biolley erwartete die Klasse ein architektonischer Leckerbissen: ein ehemaliger Speicher, umgebaut zum Ferienhaus. Die Architekten Savioz Fabrizzi reisten aus Sion an, um mit Details zu Projektidee, Materialwahl und Kontextbezug zu erklären. Der gemeinsame Grillabend mit Jöggeliturnier und vielen Lachern zeigte, dass eine Projektwoche auch Spass machen darf.

Tag 6: Reinigung mit System – ganz ohne Ämtliplan

Auch das gehört zur Projektwoche: putzen. Doch was passiert, wenn man 15 angehende Zeichner:innen ohne Plan arbeiten lässt? Es klappt! Und zwar erfreulich effizient. Danach Rückfahrt zurück ins Mittelland, mit vollem Skizzenbuch und leeren Energiereserven.

Krönender Abschluss: Vernissage am BWZ

Zurück im Mittelland endete die intensive Woche nicht einfach mit dem Verstauen der Skizzenbücher. Am 20. August präsentierte die Klasse ihre Arbeiten der Öffentlichkeit. Eltern, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sowie zahlreiche Gäste füllten die Aula des BWZ Rapperswil-Jona. Skizzen, Collagen und Zeichnungen entführten die Anwesenden in die Höhen und Dörfer des Val d’Entremont.

Die Rückmeldungen waren eindeutig: «Es ist beeindruckend. In nur einer Woche hat die Klasse so viel erschaffen. Auch der Teamgeist ist erlebbar, der sich in dieser Projektwoche entwickelt hat», sagte Veronika Kull, Mutter von der angehenden Zeichnerin Jessica Kull. Die Lernenden selbst zogen ein positives Fazit: «Die ganze Woche war toll. Noch besser, wie es uns die Vorgängerklassen beschrieben haben. Besonders in Erinnerung: Das Jöggeliturnier mit Herrn Rakeseder nach intensivem Zeichnen morgens um 3 Uhr », sagt Gian Honegger und betonte: «Ich glaube, wir haben alle gelernt – Zeichnen ist mehr als Linien aufs Papier setzen.»

Zum Abschluss wurden die drei besten Skizzenbücher ausgezeichnet:

  1. Preis: Martina Eisenring, Wickli + Partner AG, Nesslau
  2. Preis: Jessica Kull, planbasis AG, Bütschwil
  3. Preis: Gian Honegger, Ziegler + Partner Architekten AG, Rapperswil-Jona

 

In der Galerie sind die Gewinner mit Fachlehrer Simon Rakeseder (ganz links im Bild) von links nach rechts: Gian Honegger, Martina Eisenring, Jessica Kull

Die Vernissage war ein feierlicher Rückblick. Und ein Moment der Anerkennung – für individuelle Höchstleistungen und den gemeinsamen Weg der ganzen Klasse. Die ZFA23a hat geliefert. Ein echtes «Tripel-A»: Architektur, Anstrengung, Authentizität.

Alle Berufe am
BWZ Rapperswil-Jona